Version 3.14 privacyIDEA jetzt mit Conditional Access und Remember-me-Funktion

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In der neusten Version von privacyIDEA verbessert NetKnights die Ano­malieerkennung und die Anmeldefreundlichkeit. Optisch gibt es einen neuen Standard.

NetKnights veröffentlicht Version 3.14 von privacyIDEA, einem quelloffenen Multi-Client- und Multi-Instanz-fähigen System zur Mehr-Faktor-Authentifizierung.(Bild:  NetKnights GmbH)
NetKnights veröffentlicht Version 3.14 von privacyIDEA, einem quelloffenen Multi-Client- und Multi-Instanz-fähigen System zur Mehr-Faktor-Authentifizierung.
(Bild: NetKnights GmbH)

Mit Version 3.14 seiner der Multi-Faktor-Authentifizierungs-Software privacyIDEA ver­öffentlicht NetKnights Aktualisierungen, die die Nutzerfreundlichkeit verbessern und die Sicherheit verbessern.

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Automatisch auf auffällige Anmeldeversuche reagieren

Zum einen kommt mit der Funktion „Conditional Access“ eine zusätzliche Sicherheitsschicht hinzu. Damit können Administratoren Regeln für automatische Reaktionen auf anormale Anmeldeversuche festlegen. Je nach Konfiguration lassen sich NetKnights zufolge Be­nut­zer­konten für einen festgelegten Zeitraum sperren, Anfragen von bestimmten IP-Adressen blockieren oder Benachrichtigungen an betroffene Be­nut­zer­konten versenden. Ein eigenes Authentisierungslog soll präzise Fehlergründe liefern und zeigen, wie häufig ein Benutzer versucht hat, sich anzumelden. Außerdem können Administratoren festlegen, welche Ereignisse innerhalb eines bestimmten Zeitraums welche Maßnahmen auslösen. So sollen sich auffällige Anmeldeversuche erkennen und mögliche Angriffe frühzeitig begrenzen lassen können.

Weniger wiederholte Abfragen auf bekannten Geräten

Zum anderen wird die „Remember Me“-Funktion ergänzt, die die wiederholte Abfrage des zweiten Faktors auf bekannten Geräten innerhalb eines konfigurierbaren Zeitraums reduziert. Das bedeutet, dass Administratoren per Policy festlegen können, wie lange ein Gerät als ver­trauenswürdig gilt, zum Beispiel sieben, 14 oder 30 Tage. Nach Ablauf dieses Zeitraums muss der zweite Faktor erneut eingegeben werden, und der Zeitraum beginnt von vorn. Damit will der Hersteller den Nutzern die Anmeldung im Alltag erleichtern. Gemerkte Geräte sind für Administratoren einsehbar und jederzeit widerrufbar.

Neues WebUI als Standardoberfläche

Und das neue Web User Interface mit einem individuell konfigurierbaren Dashboard, das in Version 3.13 als Beta getestet werden konnte, ist in Version 3.14 die Standardoberfläche.

Es wird laut Hersteller sowohl Admins wie auch Helpdesk-Benutzern ein individuell konfigurierbares Dashboard mit einer zentralen Übersicht über eingesetzte Token sowie alle verwendeten Komponenten und Subskriptionen bieten. Darüber hinaus soll das neue WebUI den Status der Zertifikate angebundener Systeme anzeigen und damit auf einen Blick Aufschluss darüber geben, ob die Kommunikation mit den angeschlossenen Systemen störungsfrei verläuft. Funktionen wie Conditional Access stehen ausschließlich im neuen WebUI zur Verfügung.

Alle weiteren Änderungen beschreibt NetKnights detailliert im Changelog auf GitHub. Version 3.14 von privacyIDEA ist ab sofort über den Python Package Index sowie in den Community Repositories für Ubuntu 22.04, 24.04 und 26.04 verfügbar.

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