Freigabe erteilt Private Cloud der Bundeswehr geht in Betrieb

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Mit der „Freigabe zur Nutzung“ steht dem Betrieb der privaten Cloud der Bundeswehr nichts mehr im Weg: In ihrer ersten Ausbaustufe kann die Plattform Dokumente bis zum Geheimhaltungsgrad VS-NfD verarbeiten.

Zwölf Dienste, vorwiegend Infrastruktur- und Plattformservices, sollen zum Start der pCloudBw zur Verfügung stehen. (© STUDIO.no.3 - stock.adobe.com / KI-generiert)
Zwölf Dienste, vorwiegend Infrastruktur- und Plattformservices, sollen zum Start der pCloudBw zur Verfügung stehen.
(© STUDIO.no.3 - stock.adobe.com / KI-generiert)

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr hat am 6. Januar 2025 die formale Betriebsfreigabe für die erste Ausbaustufe der privaten Cloud der Bundeswehr (pCloudBw) erteilt. Darüber informierte die BWI GmbH, die als primärer Digitalisierungspartner der Bundeswehr die Cloud-Plattform entwickelt hat. Somit kann die Cloud in Betrieb gehen. In dieser ersten Ausbaustufe erfüllt die Plattform die Vorgaben der Bundeswehr an die Informationssicherheit bis zum Geheimhaltungsgrad „Verschlusssachen – Nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD) – nach Akkreditierung durch die Deutsche militärische Security Accreditation Authority. Zunächst sollen zwölf Services, redundant ausgelegt, in einer hochverfügbaren Rechenzentrumsinfrastruktur bereitgestellt werden.

Die Cloud ermögliche es „IT-Services künftig automatisierter und standardisierter und damit einfacher, flexibler und schneller bereitzustellen und zu skalieren“, betonte Frank Leidenberger, Chief Executive Officer der BWI. Sie schaffe zudem die die Voraussetzung für andere Schlüsseltechnologien wie das Internet of Things, künstliche Intelligenz oder Big Data Analytics. Der weitere Ausbau der Plattform in den kommenden Jahren ist bereits geplant: Künftig soll die pCloudBw auch geheime Daten (DEU-Geheim und NATO/EU) verarbeiten können und als verlegefähige Lösung im Einsatz und bei Übungen zur Verfügung stehen.

Die BWI verfolgt das Cloud-First-Prinzip, neue Services sollen grundsätzlich über die Cloud bereitgestellt werden. Das betrifft aber auch bestehende Anwendungen. Bereits 2023 hätten Bundeswehr und BWI begonnen zu prüfen, welche IT-Services in Zukunft in die Cloud überführt werden können. Ab diesem Jahr sollen diese nun schrittweise migriert werden. Auch die ersten Neuentwicklungen für die pCloudBw sollen noch 2025 kommen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal eGovernment.

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