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Rollenbasierte Berechtigungen im Exchange Server 2010 RBAC-Manager verwaltet Exchange-Server-Rechte

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Berechtigungen im Exchange Server 2010 SP2 lassen sich über die Exchange-Systemsteuerung verwalten. Allerdings ist diese nicht sehr benutzerfreundlich. Mit dem kostenlosen Tool RBAC-Manager ist die Verwaltung auch von einer Windows-Oberfläche aus möglich.

Mit dem RBAC Manager lassen sich Berechtigungen in Exchange einfacher verwalten.
Mit dem RBAC Manager lassen sich Berechtigungen in Exchange einfacher verwalten.

Die Verwaltung von Berechtigungen und die Zuweisung von Administratorrechten erfolgt in Exchange Server 2010 mit dem rollenbasierten Berechtigungsmodell (Role Based Access Control, RBAC). Hierfür wurde mit dem Service Pack 1 (SP1) die Exchange-Systemsteuerung (Exchange Control Panel, ECP) eingeführt.

Viele Administratoren, die Exchange-Rechte verwalten und delegieren, greifen deshalb in der Regel mit dem Internet Explorer über die Adresse „https://<Servername>/ecp“ auf die Exchange-Systemsteuerung (Exchange Control Panel, ECP) zu. Wer es etwas komfortabler haben möchte, verwendet den kostenlosen RBAC-Manager.

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Der Vorteil des Tools ist die Bedienung in Windows, ohne auf einen Browser zurückgreifen zu müssen. Der RBAC-Manager benötigt keine Installation, sondern besteht aus einer EXE-Datei und einer XML-Steuerungsdatei. Starten Administratoren das Tool, läuft es im Benutzerkontext des aktuell angemeldeten Anwenders.

Sind die Exchange-Verwaltungstools auf einer Arbeitsstation installiert, können Administratoren den RBAC-Manager auch von dieser Arbeitsstation aus nutzen. Das Tool ermöglicht die Steuerung der Verwaltungsrollen, der Zuweisungsrichtlinien und der Verwaltungsrollengruppen. Allerdings dürfen Administratoren die Verwaltung der Berechtigungen nicht unterschätzen. Auch mit diesem Tool ist einiges an Wissen über das Rechtemodell in Exchange Server 2010 notwendig.

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