Die Cloud erfreut sich im Unternehmenseinsatz ungebrochener und zunehmender Beliebtheit. Ein Grund dafür ist auch, dass Firmen ihre Resilienz im Vergleich zu herkömmlichen On-Premises-Umgebungen kosteneffizient erhöhen können. Cloudblue fasst die hierfür erforderlichen Best Practices zusammen.
Der Einsatz von Cloud-Plattformen hat laut Cloudblue Vorteile für die Unternehmensresilienz und ermöglicht die Konzentration auf das Kerngeschäft.
Der Cloud-Computing-Markt wächst beständig weiter und ein Ende dieses Aufwärtstrends scheint nicht in Sicht zu sein. Laut Prognosen könnte er bis 2032 die Marke von gut 2,29 Milliarden US-Dollar knacken. Das würde einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate („Compound Annual Growth Rate“, CAGR) von 16,5 Prozent entsprechen. Ein Hauptgrund für dieses Wachstum lässt sich in der Attraktivität der Cloud finden: Unternehmen schätzen insbesondere, dass sie mithilfe von Cloud-Funktionen ein höheres Resilienzniveau erreichen können, dass im Vergleich zu traditionellen On-Premises-Lösungen oft kosteneffizienter und zuverlässiger ist.
Von externen Rechenzentren wie Microsoft Azure, Amazon Web Services (AWS) und der Google Cloud Platform (GCP) verwaltet und betrieben, sind Cloud-Systeme rund um die Uhr verfügbar. Aufgrund ihrer Failover-Mechanismen, Backup- und Recovery-Funktionen sowie Redundanzen sind sie von Natur aus belastbar. Im Gegensatz zu konventionellen Systemen, die häufig geplante Ausfallzeiten für Upgrades und Wartungsarbeiten erfordern, kommt es so bei cloudbasierten Lösungen in der Regel nur zu geringen oder gar keinen Ausfallzeiten. Doch wie jede Technologie bringt auch die Cloud eigene Herausforderungen mit sich. Best Practices helfen Unternehmen, die Resilienz der Cloud auf eine neue Ebene zu heben.
Sicherheit in der Cloud
Resilienz und Datenredundanz erfordern auch, stets auf dem neuesten Sicherheitsstand zu sein. Cloud-Anbieter suchen daher kontinuierlich nach Schwachstellen und veröffentlichen umgehend Sicherheits-Patches, um sich proaktiv gegen Zero-Day-Bedrohungen zu schützen. Nur durch starke Sicherheitsprotokolle kann eine hohe Zuverlässigkeit gewährleistet und die Ausfallzeiten minimiert werden – ein entscheidender Erfolgsfaktor in der heutigen Geschäftswelt.
Spezialisierte Sicherheitsabteilungen ermöglichen es Anbietern schnell auf neue Bedrohungen zu reagieren, ohne dass ein Eingreifen des Anwenders erforderlich ist. Dadurch wird die allgemeine Sicherheitslage von Cloud-Nutzern dauerhaft verbessert. Unternehmen profitieren von diesem umfassendem IT-Support, einschließlich Infrastrukturexperten, Sicherheitsbetriebspersonal und Systemadministratoren, da sie die so nötigen Ressourcen nicht innerbetrieblich zur Verfügung stellen müssen.
Skalierbarkeits- und Überwachungsanalyse
In der Cloud können Unternehmen die Rechenleistung entsprechend den Softwareanforderungen flexibel skalieren, was eine effiziente Ressourcenzuweisung ermöglicht. Ohne sorgfältige Überwachungs- und Kontrollmechanismen können die Kosten jedoch schnell explodieren. Durch die Implementierung von „Tollgates“ werden vordefinierte Ausgabenlimits festgelegt. Sie stoppen die Nutzung automatisch, sobald ein Schwellenwert erreicht ist. Es ist wichtig, diese Schwellenwerte nicht zu restriktiv festzulegen, da strenge „Tollgates“ die Systemleistung potenziell verlangsamen und Störungen für Nutzer verursachen können.
Um zudem operationale Resilienz in der Cloud zu erreichen, ist das Ausloten des Gleichgewichts zwischen Ressourcennutzung und Kostenkontrolle ein wichtiger Schlüssel. Die von Cloud-Diensten angebotenen skalierbaren Infrastrukturlösungen können hier ebenfalls helfen. Sie optimieren den Betrieb auf unkomplizierte Weise, da keine internen Einstellungen oder ein Outsourcing an mehrere Dienstanbieter erforderlich werden.
Best Practices im Überblick – Die Top 3
Zusammengefasst lassen sich die drei Best Practices kurz und knapp wie folgt formulieren:
1. Patches: Cloud-Systeme sollten so konzipiert und aufgebaut werden, dass sie die Flexibilität bieten, Patches nahtlos und ohne Systemausfallzeiten zu implementieren. Dieser Ansatz ermöglicht einen kontinuierlichen Betrieb und gewährleistet, dass die Software aktuell und sicher bleibt.
2. Überwachung und Nutzungsoptimierung: Das Setzen von „Leitplanken“ für die Nutzung sowie eine kontinuierliche Überwachung der Systemleistung sind entscheidend, um Ressourcen effektiver zu nutzen und unnötige Kosten zu vermeiden. Durch die Verfolgung von Nutzungsmustern und die Identifizierung nicht ausgelasteter Ressourcen können Unternehmen je nach Bedarf hoch- oder herunterskalieren und so Effizienz sowie die Kosteneffektivität verbessern.
3. Kostenbewusstsein: Cloud-Dienste sind mit Kosten verbunden. Unternehmen können ihre Ausgaben und Ressourcen jedoch effektiv verwalten, wenn sie die Verantwortlichkeit innerhalb der Entwicklungs-, Produkt- und IT-Teams entsprechend fördern.
Fazit
In der Cloud können sich Unternehmen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während sie gleichzeitig ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärken und Zugang zu einem breit gefächerten Pool von IT-Fachwissen erhalten, das auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist – etwa in Form einer Cloud-Monetarisierungsplattform wie von Cloudblue. Da sich die Technologie ständig weiterentwickelt, wird die Bedeutung der Ausfallsicherheit von Cloud-Systemen weiter zunehmen. Durch die Implementierung von Best Practices in den Bereichen Patch-Management, Nutzungsüberwachung und Kostenbewusstsein werden Unternehmen in die Lage versetzt, die Zuverlässigkeit und Effizienz ihrer Prozesse nachhaltig zu verbessern.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
* Jeroen Buijs ist Head of Sales EMEA von Cloudblue.