IRC-Bot sammelt Informationen über gefährdete Server-Software in Chaträumen RSA AFCC entdeckt neues Fraud- und Phishing-Tool für Online-Betrug

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der Phishing-Attacken verdoppelt. Laut dem Anti-Fraud Command Center (AFCC) des Sicherheitsspezialisten RSA greifen Online-Betrüger auf eine neue hochentwickelte Technik zurück. Sie basiert auf einem IRC-Bot und ermöglicht verteilte, vielfache Phishing-Attacken.

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Durch neue Techniken ist es der Betrüger-Community möglich, die Entwicklung von Phishing-Seiten zu automatisieren: Ein IRC-Bot sammelt selbstständig Sicherheitsmeldungen über fehlerhafte Webserver-Software. Die Ergebnisse werden an den Betreiber geliefert, der dann gezielt nach Keywords wie „Version X.Y Apache“ suchen kann, um potenzielle Opfer zu finden. So können Suchalgorithmen eine exakte Liste der anfälligen Server liefern, die anschließend gezielt attackiert werden.

Die Informationen fasst RSA zusammen mit Statistiken in seinem monatlichen Report zusammen. Mit Daten und Grafiken verdeutlicht der RSA „Monthly Online Fraud Report“ die Entwicklung der Bedrohung durch Online-Betrug.

Das RSA-AFCC liefert zu dieser Problematik zusammen mit seinem weltweiten Partner-Netzwerk einen Service, um Phishing-Attacken zu erkennen, zu analysieren, zu blocken und abzustellen.

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