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Interview zum Marktstart von Kensington Proximo

Schutz vor Diebstahl und Verlust von Wertsachen

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Security-Insider: Haben Sie schon Erfahrungswerte zur Akkulaufzeit der Proximo-Transponder?

Kostros: Die Knopfzellen im Tag und dem Fob haben eine Batterie-Laufzeit von sechs Monaten. Die Proximo-App hält den Anwender natürlich über den Zustand der Batterie auf dem Laufenden. Neigt sich die Lebensdauer dem Ende zu, macht die App den Nutzer frühzeitig darauf aufmerksam.

(Am anderen Ende der Leitung ist ein Pfeifton zu vernehmen)

Security-Insider: Hat da jetzt etwa der Fob auf sich aufmerksam gemacht?

Kostros (lacht): Nein, das war das iPhone selbst. Was mich allerdings zu einem weiteren Punkt bringt: Auch wenn das iPhone auf lautlos geschaltet wird, funktionieren sowohl der App-Alarm als auch der Transponder-Signalton weiterhin.

Security-Insider: Wie genau funktioniert das Taggen und Wiederauffinden mit Proximo?

Kostros: Der Fob funktioniert bidirektional. Man kann also mit dem Anhänger auf Knopfdruck das iPhone finden und umgekehrt. Darüber hinaus kann man die beiden Komponenten so konfigurieren, dass ein Alarm ertönt, wenn man sich aus einem festlegbaren Bereich herausbewegt.

Beim Tag ist dieser Signalton nicht aktiv. Schließlich wollen wir einen potenziellen Dieb nicht auf einen Wertgegenstand wie das Portemonnaie hinweisen. Hier wird das Wiederauffinden über eine App-interne Karte ermöglicht. Darauf ist markiert, wo die Verbindung zum Tag das letzte Mal abgebrochen ist, so dass man dorthin zurückgehen kann.

Am iPhone selbst muss man zum Markieren der Tag-Position natürlich die Ortungsfunktion aktivieren. Selbstredend sollte auch Bluetooth aktiviert sein – die App warnt den Nutzer aber, wenn dies nicht der Fall sein sollte.

Hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten ist Proximo sehr variabel. Beispielsweise könnte man seinem Kleinkind ein Tag in die Tasche stecken, so dass es sich im Kaufhaus wieder auffinden lässt. Herr Zimmermann hat Proximo schon in der Praxis getestet.

Zimmermann: Ja, ich habe meinen Hund auf den Alarmton konditioniert. Sobald sich der Hund also außer Reichweite meines Telefons befand, hat das Signal ihn dazu veranlasst, zu mir zurückzukommen. Erstaunlicherweise konnte ich in der freien Natur mit Bluetooth 4.0 hohe Reichweiten von 50 bis 60 Metern erzielen. Und in den zwei Stunden, die ich mit meinem Hund unterwegs war, hat das iPhone stündlich nur zwei Prozent der Akkulaufzeit eingebüßt.

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