SharePoint-Sicherheitslücken Drei Universitäten von IT-Schwach­stelle ToolShell betroffen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Viele Unternehmen, aber auch Universitäten betreiben selbst Server zum Teilen von Dateien über die Microsoft-Software SharePoint. Eine Schwach­stelle hat Folgen für einige Hochschulen in NRW.

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Ruhruniversität Bochum und die Universität Paderborn sind von der Sicherheitslücke in SharePoint „ToolShell“ betroffen.(Bild:  Westlight - stock.adobe.com)
Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Ruhruniversität Bochum und die Universität Paderborn sind von der Sicherheitslücke in SharePoint „ToolShell“ betroffen.
(Bild: Westlight - stock.adobe.com)

Drei nordrhein-westfälische Universitäten sind von der schwerwiegenden Schwachstelle in der SharePoint-Software von Microsoft betroffen. Es handele sich um die Heinrich-Heine-Univer­sität Düsseldorf, die Ruhruniversität Bochum (RUB) und die Universität Paderborn, teilte ein Sprecher des NRW-Wissenschaftsministeriums mit. In keinem Fall seien Daten abgeflossen. Die forensischen Untersuchungen seien abgeschlossen. Zwischenzeitlich seien auch Server abgeschaltet worden.

Die „Rheinische Post“ hatte berichtet, dass durch die Panne das Studierendenportal der Heinrich-Heine-Universität lahmgelegt worden sei. Es könne bis zu zwei Wochen dauern, das System wieder zum Laufen zu bringen. Der Ausfall habe zum Beispiel zur Folge, dass eine Neuanmeldung von Abschlussarbeiten über das Portal derzeit nicht möglich sei. Diese müssten nun per E-Mail geschickt werden.

IT-Sicherheitsexperten hatten Alarm geschlagen, weil Behörden und Unternehmen über eine neu entdeckte Schwachstelle in der Software von Microsoft angegriffen werden. Betroffen sind demnach lokale Server für das Programm SharePoint zum Teilen von Dateien.

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