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10 DsiN-Tipps für die Firmenkommunikation im Web Sichere Nutzung von Social Media

| Redakteur: Stephan Augsten

Die geschäftliche Kommunikation über soziale Netzwerke und Multimedia-Kanäle genießt einen immer höheren Stellenwert. Doch die Social-Media-Nutzung gefährdet den Datenschutz und Informationssicherheit. Der Verein Deutschland sicher im Netz gibt deshalb wertvolle Sicherheitstipps.

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Social Media etabliert sich zunehmend als Marketinginstrument.
Social Media etabliert sich zunehmend als Marketinginstrument.
(© XtravaganT - Fotolia.com)

Insbesondere junge Internet-Nutzer nutzen gerne soziale Medien, um sich über Trends und Marken zu informieren. Fast die Hälfte der Unternehmen hat das erkannt und nutzt derartige Kanäle bereits für die Firmenkommunikation und als Marketingwerkzeug, wie die Bitkom-Studie „Social Media in deutschen Unternehmen“ ergeben hat.

Doch bei allen Vorteilen gilt es im sozialen Web, geistiges Eigentum und andere Firmengeheimnisse sowie die Daten von Mitarbeitern, Partnern und Kunden zu schützen. Der Verein Deutschland sicher im Netz hat deshalb zehn Tipps zur sicheren Nutzung sozialer Medien zusammengestellt.

1. Spielregeln für Mitarbeiter festlegen

Eine Social-Media-Richtlinie ist heute idealerweise Bestandteil des Arbeitsvertrags. Wer mit weniger auskommen möchte, sollte seinen Mitarbeitern mit ein paar Regeln deutlich machen, was vom Arbeitgeber gewünscht ist und was nicht. Damit Geschäftsgeheimnisse nicht an die Öffentlichkeit gelangen, ist es z.B. sinnvoll, bestimmte Themen zu benennen, die entweder verstärkt oder keinesfalls in Social Media aufgegriffen werden sollen.

2. Nutzungsbedingungen genau prüfen

Vor der Erstellung eines Firmenauftritts in einem sozialen Netzwerk sollte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen sorgfältig nachgelesen werden, welche Rechte die Betreiber an eigenen Bildern, Texten und Informationen erhalten.

3. Trennung von Privat- und Berufsleben

Mitarbeiter können über private und berufliche Accounts in Sozialen Netzwerken auftreten. Dadurch wird der Unterschied zwischen Privat- und Berufsleben klar gemacht. (Beispiel privat: Lieschen Müller; Beispiel Firmen-Account: Lieschen Müller, Firma XY).

4. Starke Passwörter wählen

Alle Zugänge sollten durch sichere Passwörter geschützt werden, die mindestens 8 Zeichen lang sind sowie Klein- und Großschreibung, Ziffern und Sonderzeichen beinhalten.

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