Report von Veracode Sicherheitsschulden sind weitverbreitet

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Der „State Of Software Security Report“ (SOSS) von Veracode zeigt, dass mehr als 70 Prozent der Unternehmen sogenannte Sicher­heits­schulden aufweisen. Dabei handelt es sich um Sicherheitslücken im Code von Anwendungen, die auch nach mehr als einem Jahr noch nicht behoben wurden.

Sicherheitsschulden sind laut Veracodes "State Of Software Security Report“ (SOSS) weit verbreitet.(Bild:  Kaye /  Pixabay)
Sicherheitsschulden sind laut Veracodes "State Of Software Security Report“ (SOSS) weit verbreitet.
(Bild: Kaye / Pixabay)

Veracodes jährlich herausgegebener Report beschäftigt sich mit Sicherheitsmängeln von Unternehmenssoftware und den damit einhergehenden Konsequenzen. In diesem Jahr wird vor allem sichtbar, wie sich Sicherheitsschulden innerhalb von Anwendungen über Branchen und Programmiersprachen hinweg verteilen. Zudem wird gezeigt, wie dabei Risiken durch Open-Source-Bibliotheken entstehen können.

Einladung für Angreifer

Einige der wichtigsten Erkenntnisse des aktuellen Reports hat Veracode bereits vorab veröffentlicht: So weisen rund 63 Prozent der Unternehmensanwendungen Schwachstellen im Code von Erstanbietern auf. Bei 70 Prozent ist dies bei Code von Drittanbietern der Fall. Die Experten weisen deshalb darauf hin, dass Tests beider Bereiche während des gesamten Softwareentwicklungs-Lebenszyklus von entscheidender Bedeutung sind.

Dem Report zufolge weist zudem knapp die Hälfte (46 Prozent) der Unternehmen hartnäckige und schwerwiegende Sicherheitsschulden auf, die für Angreifer zum Einfallstor werden können. Insgesamt weisen 42 Prozent aller Anwendungen derartige Probleme auf. Sie finden sich in 71 Prozent aller Unternehmen.

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