Versa SASE on SIM SIM-basierte SASE-Lösung für Mobilfunkbetreiber

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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Die patentierte Lösung „Versa SASE on SIM“ von Versa Networks soll Mobilfunknetzbetreibern sowie Betreibern virtueller Mobilfunknetze die Bereitstellung von SASE-Mehrwertdiensten unter Verwendung von SIM-Karten für die Authentifizierung und Zugriffskontrolle ermöglichen.

Versa SASE on SIM nutzt die SIM-basierte Identität für die Authentifizierung und Zugriffskontrolle.(Bild:  © – deepagopi2011 – stock.adobe.com)
Versa SASE on SIM nutzt die SIM-basierte Identität für die Authentifizierung und Zugriffskontrolle.
(Bild: © – deepagopi2011 – stock.adobe.com)

Mobilfunknetzbetreiber und Betreiber virtueller Mobilfunknetze sehen in Security-Services eine Chance, seien aber nicht in der Lage, sie in großem Umfang kosteneffizient bereitzustellen, sagt Versa Networks. Mit herkömmlichen Architekturen sei dies aufgrund einer immer mobileren und dezentraleren Belegschaft kaum realisierbar.

Die Idee hinter SASE SIM

SASE habe die Bereitstellung von cloudbasierten Security-Dienstleistungen in großem Umfang für herkömmliche IT-Nutzer ermöglicht. Es biete einen dynamischeren und kontextbezogenen Sicherheitsansatz, der gewährleiste, dass mobile und entfernte Nutzer unabhängig von ihrem Standort sicheren Zugang zu Anwendungen und Daten haben.

Viele der Geräte, die eine Verbindung zu mobilen Netzen herstellen, könnten nicht ohne Weiteres Sicherheitsclients installieren. Dies führe zu einem komplexen Lifecycle Management und sei eine Herausforderung für den Einsatz von SASE in mobilen Netzen.

Versa SASE on SIM verbinde die Fähigkeiten von SASE mit SIM-basierter Identität für die Authentifizierung und Zugangskontrolle in Mobilfunknetzen. Durch die Erweiterung der SIM-basierten Identität auf SASE-Dienste könnten Betreiber:

  • Sicherheitsmehrwertdienste anbieten, um Netzwerksicherheit und Zero-Trust-Angebote in mobile Dienste für IoT- und IT-Geräte zu integrieren, ohne dass ein Agent erforderlich sei.
  • Skalierbare private Netzwerkdienste zur Verfügung stellen, da die Bereitstellung privater APNs pro Unternehmen entfalle.
  • Den Betrieb vereinfachen, da das Lifecycle Management und die Überwachung über mehrere Agenten, Betriebssysteme und Endgeräte hinweg vermieden werde.

Die Funktionsweise von Clientless SASE

Viele Arten von Endpunkten in Mobilfunknetzen sind unintelligent, z.B. Kameras, Sensoren und Thin Clients. Da diese Endpunkte mit dem Mobilfunknetz des Betreibers verbunden sind, verwenden Versa-SASE-Gateways die Abonnement-ID (z.B. IMSI) in der SIM-Karte des Geräts zusammen mit den IP-Adressinformationen zur Tenant- und Benutzeridentifizierung. Mit Versa-SASE-Gateways, die in den Datenpfad des Mobilfunknetzes integriert sind, könnten nun SASE-Dienste auf diese Endpunkte angewendet werden.

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