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Sophos präsentiert das „Das dreckige Dutzend“ Q2/2013 Statistik zu größten Spam-Schleudern weltweit

| Redakteur: Stephan Augsten

Aus welchen Ländern kommen die meisten Spam-E-Mails? Diese Frage beantworten die SophosLabs jedes Quartal aufs Neue im „Dirty Dozen-Report“. Aktuell führen die USA und Weißrussland die entsprechende Spam-Statistik an, Deutschland konnte sich gegenüber dem ersten Quartal 2013 leicht verbessern.

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Weißrussland findet sich in beiden Spam-Tabellen der SophosLabs auf den unrühmlichen vorderen Plätzen.
Weißrussland findet sich in beiden Spam-Tabellen der SophosLabs auf den unrühmlichen vorderen Plätzen.
(Bild: Sophos)

Im zweiten Quartal waren 13,8 Prozent der Spam-Mails amerikanischen Ursprungs, die USA führen damit die „Dirty Dozen“-Rangliste von Sophos an. Auf dem zweiten Platz folgt Weißrussland mit einem Spam-Anteil von 11,7 Prozent. Mit einigem Abstand belegt China (5,9 Prozent) den dritten Rang vor einem Neueinsteiger, nämlich der Ukraine (5,5 Prozent).

Deutschland konnte sich im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres leicht verbessern und kletterte vom achten auf den zwölften Platz. Der prozentuale Anteil am weltweiten Spamversand sank von 2,8 auf 2,5 Prozent. Frankreich, Peru und Südkorea haben fürs erste den Sprung aus der Liste heraus geschafft

Die SophosLabs haben aus der Spam-Statistik außerdem auf einen Pro-Kopf-Vergleich erstellt. Vor diesem Hintergrund sähe die „Dirty Dozen“-Rangliste ganz anders aus. Bevölkerungsreiche Länder wie die USA, China oder Indien rücken nach hinten, Länder wie Luxemburg oder Singapur stehen weit vorne.

Dabei müsse man allerdings im Hinterkopf behalten, dass Spam-verbreitende Rechner nicht mit den Verursachern der Werbeflut gleichzusetzen sind, so Paul Ducklin, Technologiechef bei Sophos: „Selbst die gesetzestreuesten Bürger im gesetzestreuesten Land der Welt können schnell dafür sorgen, dass ihr Land in unserer Spam-Liste auftaucht, wenn Sie sich nicht sorgfältig mit der Sicherheit ihres eigenen Rechners auseinandersetzen.“

Auch wenn es abgedroschen klinge, beginne Sicherheit wirklich zu Hause, unterstreicht Ducklin. Ein paar einfache Regeln könnten helfen, das Problem in den Griff zu bekommen: „Dazu gehört das Installieren aktueller Patches für alle Programme und eine gesunde Skepsis gegenüber mysteriösen Anhängen oder Zu-gut-um-wahr-zu-sein-Angeboten.“

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