Software-Lieferketten unter massiven Cyberangriffen Führungskräfte und Entwickler uneins über Software Supply Chain Security

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Sicherheitsrisiken in der Software-Lieferkette nehmen rasant zu, doch ein Mangel an Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Entwicklern verschärft die Lage. Ein neuer Bericht von JFrog deckt alarmierende Diskrepanzen auf und betont die Dringlichkeit neuer Sicherheitsstrategien.

Sicherheitslücken in der Software-Lieferkette nehmen aufgrund mangelnder Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Führungskräften zu.(Bild:  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Sicherheitslücken in der Software-Lieferkette nehmen aufgrund mangelnder Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Führungskräften zu.
(Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Sicherheitsverletzungen in der Software-Lieferkette nehmen deutlich zu, wie IDC-Umfragedaten zeigen. Ein Anstieg bei Supply-Chain-Angriffen um 241 Prozent im Vergleich zum Vorjahr belegt die steigende Bedrohungslage. Trotz der Bemühungen, Entwickler-Teams mit geeigneten Tools auszustatten, haben diese Schwierigkeiten, Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten. Die Freigabe von Open-Source-Software sowie Audit- und Compliance-Prüfungen sind oft langwierig, und Sicherheitstools werden als unübersichtlich wahrgenommen. Diese Herausforderungen erfordern eine dringende Überarbeitung der Sicherheitsstrategien und eine engere Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und operativen Teams.

Ein neuer Bericht von JFrog zeigt deutliche Diskrepanzen zwischen Sicherheits­verantwort­lichen und Entwicklern, insbesondere bei der Erkennung bösartiger Open-Source-Pakete und der Nutzung von KI/ML-Tools. Während 92 Prozent der Führungskräfte angeben, über entsprechende Erkennungstools zu verfügen, stimmen dem nur 70 Prozent der Entwickler zu.

Zudem glauben über 90 Prozent der Führungskräfte, dass KI-Modelle eingesetzt werden, was nur 63 Prozent der Entwickler bestätigen. Auch sind 88 Prozent der Führungskräfte der Meinung, dass KI-Tools für Sicherheitsscans und Security-Maßnahmen eingesetzt werden, aber auch hier geben nur 60 Prozent der DevSecOps-Teams an, dass sie diese Tools tatsächlich nutzen. Noch schlimmer sieht es bei den Code-Scans aus, hier sagen 67 Prozent der Führungskräfte, dass Sicherheitsscans auf Code-Ebene regelmäßig durchgeführt werden, aber nur 41 Prozent der Entwickler bestätigen dies.

Auch auf regionaler Ebene gibt es Unterschiede: In der EMEA-Region sind Sicherheitslösungen zur Identifizierung bösartiger Open Source-Pakete weniger bekannt (14 Prozent) als in den USA (9 Prozent) und Asien (1 Prozent). Außerdem nutzen nur 82 Prozent der Befragten in der EMEA-Region KI-/ML-Modelle, im Vergleich zu 91 Prozent in den USA und 99 Prozent in Asien. Diese Unterschiede könnten auf das vorsichtigere und reguliertere Umfeld in Europa hinweisen.

(ID:50121391)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zur IT-Sicherheit

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung