Cisco-Studie stellt fest: Jedes dritte deutsche Unternehmen verbietet KI-Einsatz aufgrund von Datenschutzbedenken. (Bild: Thapana_Studio - stock.adobe.com)
Cisco Data Privacy Benchmark Study 2024

Keine KI wegen Datenschutzbedenken

Deutsche Unternehmen sind aufgrund von Datenschutzbedenken besonders vorsichtig bei generativer künstlicher Intelligenz (GenAI). So beschränken laut der Data Privacy Benchmark Study 2024 von Cisco 76 Prozent die Dateneingabe, weltweit sind es 63 Prozent. In Deutschland regeln 69 Prozent der Unternehmen, welche GenAI-Tools Mitarbeitende nutzen dürfen (weltweit: 61 Prozent), und 35 Prozent haben ihren Einsatz sogar ganz verboten (weltweit: 27 Prozent).

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Anstatt NIS2 als notwendiges Übel zu betrachten, sollten Unternehmen es als Chance sehen, ihre IT-Sicherheit zu verbessern und die Cyberresilienz zu erhöhen. (Bild: 1STunningART - stock.adobe.com)
NIS2 als Chance für die Transformation der IT-Sicherheit nutzen

Unternehmen sollten wegen NIS2 die Cyber­resilienz priorisieren

Es lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen, wie genau NIS2 in nationales Recht umgesetzt werden wird, aber es ist klar, dass die Stärkung der Cyberresilienz eines der Ziele der Verordnung ist. In Anbetracht der zahlreichen Angriffe, sollte jede Organisation bereits jetzt proaktive Maßnahmen ergreifen, um ihre Resilienz zu stärken und den Compliance-Anforderungen frühzeitig zuvorzukommen.

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Aufgrund der neuen Ära KI-basierter Angriffe müssen Unternehmen ebenfalls Künstliche Intelligenz nutzen, um sich davor zu schützen. (Bild: sabida - stock.adobe.com)
KI-basierte Angriffe

So schützen sich Unternehmen mit KI gegen KI

Künstliche Intelligenz erweitert und verbessert Cyberangriffe, vor allem durch Automatisierung und Deepfakes. Unternehmen benötigen daher die gleichen Mittel wie ihre Gegner, um sich zu schützen. Dabei sollten KI-basierte Sicherheitslösungen nicht statisch sein, sondern sich kontinuierlich an die sich verändernden Bedrohungen anpassen.

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Bildergalerien

Mit einem vergleichsweise kleinen technischen Aufwand konnte die Universität zu Lübeck die Sicherheit und Cyber-Resilienz ihrer Backups entscheidend erhöhen. (Bild: Markus Altmann)
Schutz von Backup-Daten mit Blocky for Veeam

Ransomware-Schutz für Backups an der Uni zu Lübeck

Prävention ist das A&O, damit Daten nicht kompromittiert oder gar durch Cyberkriminelle verschlüsselt werden. Diese Regel gilt für klassische Unternehmen gleichermaßen wie für die öffentliche Verwaltung oder Bildungseinrichtungen. Überall geht es darum, sensible Daten zu schützen und vor allem den Betrieb im Falle einer Cyber- oder Ransomware-Attacke so schnell wie möglich und ohne Datenverlust oder Lösegeldzahlungen weiterzuführen.

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Mit dem Aufkommen von automatisiertem Spear Phishing sind strengere Richtlinien nötig, um einer Mail zu vertrauen. (Bild: James Thew - stock.adobe.com)
Jeder wird gezielt angegriffen

Die Automatisierung von Spear Phishing

Bislang ließen sich Phishing-Mails leicht an Rechtschreib- und Grammatikfehlern erkennen. Doch KI-basierte Tools erstellen nicht nur überzeugende Inhalte, sondern ermöglichen auch eine durchgängige Automatisierung von Spear Phishing, also den gezielten Angriff auf bestimmte Personen. Daher müssen Unternehmen ihre bestehenden Anti-Phishing-Maßnahmen deutlich verstärken.

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Cyberkriminelle verändern 2024 ihr Verhalten als direkte Reaktion auf die Maßnahmen der Verteidiger. (Bild: kentoh - stock.adobe.com)
Ausblick auf die Bedrohungslandschaft 2024

Die IT-Bedrohungslage 2024

Statt dem Blick in die Glaskugel kann ein Rückblick zurück auf 2023 helfen, die wichtigsten IT-(Un-) Sicherheitsentwicklungen für das laufende Jahr zu erkennen. Für 2023 lassen sich nämlich etliche bemerkenswerte Veränderungen in den Techniken und Verhaltensweisen von Cyberkriminellen erkennen, die 2024 vermutlich weiter Fahrt aufnehmen.

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