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5. Reiter „Unsicher“

Holen Sie den Reiter „Unsicher“ nach vorn. Dort wird eine Liste von Programmen angezeigt, die als „unsicher“ eingestuft sind. Dies bedeutet, dass es bekannte Sicherheitslücken gibt, die dringend per Update geschlossen werden müssen. Zu jedem Programm wird die Versionsnummer und die Gefahrenstufe angezeigt. Die Gefahrenstufe kann eigentlich ignoriert werden: Egal, ob der Alarm auf Gelb, Orange oder Rot steht, das Problem muss behoben werden.
Mit den kleinen Icons rechts unter „Direktzugriff“ können Sie aktiv werden. Aber anstatt diese zu nutzen, klicken Sie auf das Pluszeichen vor dem Programmnamen. Dadurch erscheinen sowohl zusätzliche Informationen zu dem Programm als auch eine Werkzeugleiste mit verschiedenen Icons, mit denen Sie das Programm absichern können.
6. Backups ignorieren

Secunia PSI durchsucht den Computer nach EXE-Dateien und vergleicht deren interne Versionsnummern mit einer Online-Datenbank. Secunia PSI stellt nicht fest, ob ein Programm installiert ist oder lediglich als Backup auf einer Datenpartition liegt. Deshalb ist es wichtig, den Installationspfad zu beachten. Handelt es sich wirklich nur um ein Backup, reicht es, um das Icon „Programm ignorieren“ zu klicken. In einem Dialog erscheint der zu ignorierende Pfad; es ist sinnvoll, ihn soweit zu verkürzen, dass keine gesicherte EXE mehr erfasst wird (d.h. z.B. auf „d:\Backups\“. Klicken Sie dann auf „Ausnahmeregel speichern“. Die Anzeige wird entsprechend angepasst.
7. Unsicheres Programm aktualisieren oder deinstallieren
Ein Programm, das in einer bekannt unsicheren Version entdeckt wurde, muss aktualisiert werden; wenn Sie es ohnehin nicht benötigen, können Sie es alternativ auch einfach deinstallieren (das entsprechende Applet aus der Systemsteuerung lässt sich direkt mit dem Link „Programme Hinzufügen/Entfernen“ öffnen).

Zum Aktualisieren klicken Sie auf „Lösung herunterladen“. Ein Internet-Explorer-Download-Dialog erscheint, den Sie mit „Speichern“ bestätigen. Klicken Sie danach auf „Ordner öffnen“, und doppelklicken Sie den Download. Der Installer des Downloads startet; führen Sie die Installation wie üblich durch, und starten Sie, wenn nötig, neu.
Das entsprechende Programm sollte nun aus der Liste „Unsicher“ verschwunden sein. Falls es weiter dort gelistet wird, klicken Sie auf das Symbol „Programm erneut Scannen“. Wird es wiederum als unsicher erkannt, sollten Sie noch einmal einen genauen Blick auf den Installationspfad werfen.
Es gibt mehrere mögliche Szenarien: Vielleicht ist das entsprechende Programm in Ihrem System auf dem aktuellen Stand, und Secunia PSI findet die veraltete Version in einem Backup-Verzeichnis; dann hilft es offensichtlich nicht, die installierte Version zu aktualisieren.
Ein anderes Szenario ergibt sich, wenn bei der Installation einer neueren Version die alte erhalten bleibt. Installieren Sie eine neue Open-Office-Version, wird dafür ein Ordner wie etwa „C:\Programme\OpenOffice.org 2.4\“ angelegt. Das Verzeichnis einer veralteten Version bleibt erhalten und wird weiterhin von Secunia PSI gefunden.
Seite 3: Workshop zum Secunia Personal Software Inspector
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