122 GB neue Daten auf Have I Been Pwned Telegramm-Kanäle offenbaren 360 Millionen E-Mail-Adressen

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Sicherheitsforscher haben der Webseite Have i Been Pwned 122 GB Daten zukommen lassen. Mit dabei sind über 360 Millionen E-Mail-Adressen, die aus verschiedenen Telegram-Kanälen stammen.

Die Password-Security-Webseite „Have I Been Pwned“ (HIBP) hat von einem Sicherheitsforscher eine enorme Datenmenge von über 360 Millionen E-Mail-Adressen und Zugangsdaten erhalten.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Die Password-Security-Webseite „Have I Been Pwned“ (HIBP) hat von einem Sicherheitsforscher eine enorme Datenmenge von über 360 Millionen E-Mail-Adressen und Zugangsdaten erhalten.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Die bekannte Plattform Have I Been Pwned (HIBP) hat von einem Sicherheitsforscher eine enorme Datenmenge erhalten. Dazu gehören etwa 1.750 Dateien und über 360 Millionen E-Mail-Adressen. Die Daten erhalten auch Zugangsdaten für Webseiten. Anscheinend wurden die Daten aus verschiedenen Datenlecks gesammelt. Aufgrund ihrer Einfachheit, Privatheit und Sicherheit ist Telegram auch bei Personen beliebt, die anonym Inhalte verbreiten möchten, einschließlich Datenlecks.

Die verbreiteten Daten auf Telegram werden oft als "Combolists" bezeichnet. Diese bestehen aus Kombinationen von E-Mail-Adressen oder Benutzernamen und Passwörtern, die zur Authentifizierung bei verschiedenen Diensten verwendet werden. Angreifer nutzen diese Listen häufig für "Credential Stuffing"-Angriffe, bei denen sie versuchen, auf Konten in großem Umfang zuzugreifen. Die Listen sind oft nach E-Mail-Dienstanbietern aufgeschlüsselt, wie ein Beispiel für Gmail zeigt, das über eine viertel Million solcher Kombinationen enthält.

Die Daten, die letzte Woche übermittelt wurden, stammten aus 518 verschiedenen Kanälen und umfassten 1.748 separate Dateien. Beispiele zeigen, dass Dienste wie Footlocker, Nike und ein italienischer Reifenhändler die Existenz von E-Mail-Adressen aus den Stealer-Logs bestätigen. Dies verdeutlicht die Relevanz und Genauigkeit der Daten. Zur Überprüfung der Passwörter wurden einige der HIBP-Abonnenten kontaktiert, die bereit waren, bei der Verifikation zu helfen. Ein Abonnent, der bereits in 13 verschiedenen Datenlecks aufgetaucht war, bestätigte die Authentizität der neuen Daten.

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