Umfrage von Security-Insider Wie gehen Sie mit dem Support-Ende von Windows 10 um?

Von Melanie Staudacher 2 min Lesedauer

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Wir haben die Leserinnen und Leser von Security-Insider befragt, wie sie mit dem Support-Ende von Windows 10 umgehen. Wie viele von Ihnen migrieren zu Windows 11? Wie viele setzen auf ein anderes Betriebssystem? Hier erfahren Sie, was die Mehrheit unserer Leser tun wird.

Das Support-Ende von Windows 10 naht. Für Unternehmen gibt es verschiedene Optionen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Das Support-Ende von Windows 10 naht. Für Unternehmen gibt es verschiedene Optionen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Die Deadline naht mit großen Schritten: Am 14. Oktober 2025 wird Windows 10 ausgemustert. Das bedeutet, dass Microsoft keine Sicherheitsupdates mehr für das beliebte Betriebssystem veröffentlichen wird, wie der Hersteller es sonst immer am Patchday getan hat. Windows 10 ohne Updates in Nutzung zu behalten wäre fatal. Denn dann würden alle Schwachstellen – die öffentlich bekannt werden oder verborgen bleiben – vom Hersteller ungeschlossen bleiben. Zwar gibt es immer die Option, sich selbst auf die Suche nach Sicherheitslücken und Gegenmaßnahmen zu begeben, doch ein Hersteller-Patch ist die sicherste Option.

Möglichkeiten nach Windows 10

Wir haben über die LinkedIn-Seite von Security-Insider Sie, unsere Leserinnen und Leser, dazu befragt, wie Sie mit dem Support-Ende von Windows 10 umgehen. So haben Sie abgestimmt:

  • 1. Auf Windows 11 umsteigen: 64,4 Prozent
  • 2. Auf ein anderes Betriebssystem wie Linux oder macOS umsteigen: 31,4 Prozent
  • 4. Windows 10 mit Extended Support Updates (ESU) nutzen: 0,8 Prozent

Da der Extended Support von Microsoft teuer ist, hat es uns wenig überrascht, dass nicht einmal ein Prozent der Umfrageteilnehmer diesen in Anspruch nehmen wollen. Da gegenüber Micropatches von anderen Anbietern, wie 0Patch es vormacht, oftmals Sicherheitsbedenken herrschen, waren auch hier relativ wenige Antworten zu erwarten.

Die Ergebnisse der Umfrage von Security-Insider zum Support-Ende von Windows 10(Bild:  Vogel IT-Medien GmbH)
Die Ergebnisse der Umfrage von Security-Insider zum Support-Ende von Windows 10
(Bild: Vogel IT-Medien GmbH)

Tatsächlich überrascht war die Security-Insider-Redaktion davon, dass so viele unserer Leserinnen und Leser auf Windows 11 migrieren werden. Schließlich sind die Systemanforderungen der jüngsten Version des Betriebssystems sehr hoch. Dafür steht Microsoft in der Kritik: Viele Computer, die teilweise noch recht neu sind, erfüllen die Anforderungen nicht oder müssen aufwendig aufgerüstet werden, wenn sie zum Beispiel nicht genügend Speicher haben oder ihnen die Secure-Boot-Funktion fehlt.

Der klare Vorteil von Windows 11 ist jedoch, dass alle Nutzer regelmäßig mit Sicherheitsupdates versorgt werden und technischen Support und alle neuen Funktionen erhalten. Nichtsdestotrotz begeben sie sich so in eine Abhängigkeit von Microsoft. Deshalb ist für viele Menschen, auch für viele unserer Leserinnen und Leser, der Umstieg auf Linux eine Art Befreiungsschlag. Für andere ist das Open-Source-Betriebssystem aus Kostengründe die richtige Wahl. Auch macOS als Alternative zu Windows kommt für einige infrage. Letztendlich müssen Unternehmen gemeinsam mit ihren CISOs und IT-Teams abwägen, welche Lösung für sie am besten – und sichersten – ist.

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