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Steigendes Risiko für Datenklau
Warum steigt das Risiko für Datenklau in der Datensicherung und wie können Sie die Gefahr minimieren bzw. abwehren?
Das bei der Datenverarbeitung besonders sorgfältig mit den anvertrauten Daten umgegangen werden sollte, liegt auf der Hand. Leider wird erst nach einem Vorfall in Form eines Datenverlustes über eine DLP-Lösung nachgedacht.
Wettbewerber verschaffen sich mittels Wirtschaftsspionage einen wirtschaftlichen Vorteil. Durch ein riskantes Manöver ist es deutlich preiswerter solche Daten mittels Datendiebstahl zu beschaffen, als die Entwicklung selbst zu zahlen. Der entstandene Schaden für das betroffene Unternehmen, könnte durchaus Insolvenz bedeuten. Zudem kommen der Verlust der Reputation, Arbeitsplätze und der Vertrauensverlust der Kunden und Mitarbeiter in das Unternehmen hinzu.
Unternehmen bauen ihren wirtschaftlichen Erfolg zunehmend darauf auf, sämtliche Unternehmensdaten zu sichern, zu archivieren und zu verarbeiten. Beispiel auch die Akzeptanz der elektronischen Archivierung des Geschäftsverkehrs in Form von E-Mail und den daraus resultierenden rechtlichen Gesetzgebungen.
Mit der digitalen Verarbeitung von Informationen, die in Daten auf Computern, Notebooks und Servern gesichert werden, steigt allerdings auch maßgeblich das Risiko, dass diese Daten missbräuchlich verwendet, entwendet oder verfälscht werden.
Einzuhalten gilt hier die Transparenz der digitalen Datenverarbeitung:
- Geheimhaltung von Daten, Vertraulichkeit von Daten.
- Verfügbarkeit von Daten und der Kommunikationsinfrastruktur.
- Integrität der Daten.
Grundlegend fragen sich viele Unternehmer und deren verantwortliche Administratoren, wieso hier ein Angriffsfaktor zu sehen ist? „Auf unsere Daten können doch nur unsere Mitarbeiter zugreifen!“, so die Aussage von vielen Verantwortlichen.
Jüngste Angriffe auf Unternehmen verdeutlichen, dass Angriffe auf Daten kein Kavaliersdelikt mehr sind und auch nicht zwangsläufig wichtige oder kritische Daten sein müssen. Beispielsweise dürfte die positive Akzeptanz eines Elektronikriesen deutlich gesunken sein, nachdem mehrere Angriffe erfolgreich auf Kundendaten vorgenommen wurden. Dabei wurden nicht direkte, geheime oder kritische, interne Daten des Konzerns selbst in Mitleidenschaft gezogen, sondern das Datenschutzgesetz verletzt. Dennoch zeigt dieser Angriff vom Sommer 2011 deutlich, wie bedrohlich ein Angriff selbst auf nicht kritische Daten für ein Unternehmen sein kann.
Hinzu kommt, dass eine Verfügbarkeit im Zuge der Angriffe nicht mehr möglich war und dadurch ein weiterer enormer Schaden entstanden ist. Die Vertraulichkeit der Kundendaten wurde hier den Kunden zugesichert, konnte jedoch nicht eingehalten werden. Die Gefährdungen resultierten oftmals nicht nur aus dem Handeln von Mitarbeitern. Auch fehlende technische Maßnahmen sind häufig die Ursache für den Erfolg von Angriffen.
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