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Web-Traffic mit neuer Packetlogic-Appliance kontrollieren und filtern Verschlüsseltes Streaming, Downloads und P2P-Filesharing unterbinden

| Redakteur: Stephan Augsten

P2P-Filesharing, Streaming webbasierter Multimedia-Inhalte und andere unerwünschte Downloads belasten die Internet-Bandbreite im Unternehmen. Gleichzeitig drohen Lizenzrechtsverletzungen, die das Unternehmen teuer zu stehen kommen können. Mithilfe der Appliance Packetlogic PL 7720 von Procera lässt sich unerwünschter Netzwerk-Traffic erkennen und herausfiltern.

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Mithilfe der Midrange-Appliance Packetlogic 7720 können Unternehmen den Web- und WAN-Traffic überwachen, analysieren und filtern.
Mithilfe der Midrange-Appliance Packetlogic 7720 können Unternehmen den Web- und WAN-Traffic überwachen, analysieren und filtern.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Distributor Sysob bietet dem Fachhandel mit der Packetlogic-Appliance PL 7720 von Procera Networks eine Lösung an, die den Netzwerk-Traffic filtert, überwacht, analysiert sowie benutzerindividuelle Priorisierung und Optimierung ermöglicht. Mithilfe dieser intelligenten Regelung des WAN-Verkehrs können die vorhandenen Netzwerkkapazitäten voll ausgeschöpft werden.

Gleichzeitig erhalten Unternehmen über die Box anonyme, Betriebsrat-taugliche Auswertungen des Web-Traffics. Darüber lässt sich herausfinden, wie viel Arbeitszeit die Mitarbeiter mit Online-Gaming am PC vergeuden oder ob das Internet privat zum Filesharing und für andere Downloads genutzt wird. Durch die Traffic-Kontrolle der neuen PL7720 werden mögliche Konsequenzen wie Lizenzrechtsverletzungen von vornherein ausgeräumt.

Intelligente Regelung des WAN-Verkehrs

Zusätzlich zur Deep-Flow-Inspection-Technologie, die eine Analyse des Datenflusses in Echtzeit ermöglicht, wartet die neue Generation der Packetlogic-Systeme mit zahlreichen neuen und zukunftssicheren Features auf. So hat Procera die aktuelle Version PL7720 um die DRDL-Technologie und die Flow Synchronization ergänzt.

DRDL steht für Datastream Recognition Definition Language und ermöglicht eine akkurate Klassifizierung und Identifikation des Netzwerkverkehrs. Dabei erkennt das System zusätzlich bestimmte Anwendungen anhand ihres Verhaltens (sogenannte Connection Flags), statt nur über das Protokoll. Somit können auch verschlüsselte und bislang unbekannte Programm-Signaturen entdeckt und gefiltert werden.

Das Feature Flow Synchronization ermöglicht laut Hersteller den Austausch von Datenfluss-Informationen über mehrere Systeme hinweg, ohne dabei zu viel Traffic-Overhead zu verursachen. In dieser asymmetrischen Routenführung würden die Traffic-Informationen zu 100 Prozent erfasst.

Erweiterte Serienausstattung und bessere Bedienbarkeit

Nicht nur bei den Funktionen, auch in Sachen Bedien- und Skalierbarkeit hat Procera nachgearbeitet: Die Front-Bauweise der in 2 RU (Rack Units) unterzubringenden Geräte ermöglicht einen schnellen Austausch von Festplatten und Netzwerkkomponenten. Der Benutzer kann zudem zwischen einem Dual- oder Single Channel-Betrieb wählen und einen Durchsatz von bis zu 1 GBit/s Full Duplex erreichen.

Die PL7720 bietet ein zentralisiertes Management für eine Installation mit mehreren Geräten und eine API zur automatischen Steuerung durch externe Anwendungen. Die gewohnten Features der Packetlogic-Reihe wie Datenbank- und Web-Statistikabfragen per Knopfdruck sind ebenfalls in der neuen Version PL7720 vorhanden.

Die Vorteile der neuen PL 7720-Version im Überblick:

  • 2 Schnittstellen-Modulschächte für maximal 2 Links (4 Ports)
  • Schnittstellenmodule sind mischbar (Kupfer und Glasfaser)
  • 2 Wechsel-Festplatten im Raid 1 Mode/Einschübe an der Front
  • 2 redundante Netzteile mit je 600W (hot swap)
  • Max. 1 GBit Durchsatz Full Duplex (also 2 GBit Gesamtdurchsatz)
  • Optionale On-Board-Statistik bis 1000 local Hosts (erspart einen zusätzlichen Statistik-Server)
  • DHCP/Radius-Snooping
  • Volume Based Shaping (VBS)
  • Asymmetrische Routenführung
  • AS-Nummern-Unterstützung (AS = autonomous System)

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