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Smart Locks contra Schließanlagen Vorteile der schlüssellosen Gebäudesicherung

| Autor / Redakteur: Dr.-Ing. Claudia Nagel / Peter Schmitz

Ob der Verlust eines Sicherheitsschlüssels, Einbrüche oder illegale Schlüsselkopien: Jeder Sicherheitsexperte, Gebäudeverwalter und -eigentümer kennt die Probleme, die große Mengen von Schlüsseln mit sich bringen. Nicht nur die Ineffizienz eines physischen Schlüssels spielt dabei eine wichtige Rolle, auch die geringe Sicherheit ist ein Problem.

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Mit Smart Locks können Zutrittsrechte jederzeit vergeben und entzogen werden. Gebäudeverwalter und Sicherheitsbeauftragte behalten so den Überblick und die komplette Schlüsselhoheit.
Mit Smart Locks können Zutrittsrechte jederzeit vergeben und entzogen werden. Gebäudeverwalter und Sicherheitsbeauftragte behalten so den Überblick und die komplette Schlüsselhoheit.
(© AndSus - stock.adobe.com)

Jeder von uns kennt es: sobald man einen kleinen Büroschlüssel verliert, ist der Aufwand groß. Doch warum den Chef informieren, wenn der identische Schlüssel des Arbeitskollegin kopiert werden kann? Besonders Gebäudeverwalter oder –besitzer wissen oft nicht, wie viele Personen tatsächlich Zugang zu ihrem Gebäude haben. Da hilft das teuerste Sicherheitsschloss nichts.

Durch digitale und intelligente Zutrittsverwaltung kann diese Ungewissheit beseitigt werden. Wird der Transponder eines Smart Locks verloren, kann dieser bei den meisten Anbietern schlüsselloser Systeme in Echtzeit gesperrt werden. Somit ist der Schlüssel für jeden Einbrecher unbrauchbar! Zusätzlich ist die Gebäudesicherheit vollumfänglich gewährleistet, ohne den kostspieligen Austausch einer kompletten Schließanlage. Ein weiterer Vorteil: Die meisten Smart Locks werden per App geöffnet. So muss der betroffene Mitarbeiter nicht einmal vor verschlossener Tür warten.

Sichere Schlüsseltresore: Warum der Schein trügt

Um die Kosten und Risiken von einer übermäßigen Vielzahl an Schlüsseln zu vermeiden, setzen viele Gebäudeverwalter auf Schlüsseltresore. Doch die scheinbar sichere Lösung für eine reibungslose Schlüsselübergabe verursacht oft Sorgen. Denn jeder Tresor kann geknackt werden. Unabhängig von der Qualität der Anfertigung ist kein Schlüssel in einem Schlüsseltresor hundertprozentig sicher. Das ist auch der Grund, weshalb die meisten Versicherungen im Ernstfall nicht zahlen. Sobald sich der Schlüsseltresor in der Nähe der Tür befindet, kann dem Eigentümer bei einem Einbruch Fahrlässigkeit vorgeworfen werden. Aus diesem Grund sollte man sich in jedem Fall bei seiner Versicherung vorher informieren.

Zu guter Letzt kommt es in der Hektik des Alltages oft vor, dass ein Schlüssel aus dem Safe entnommen wird, jedoch nicht wieder zurückkommt. Der nächste Nutzer findet nur einen leeren Tresor vor, der damit nutzlos ist.

Auch hier kann ein Smart Lock helfen. Durch online Portale und Apps können jeder Zeit Zutrittsrechte vergeben und entzogen werden. Somit behalten Gebäudeverwalter und Sicherheitsbeauftragte den Überblick und die komplette Schlüsselhoheit. Je nach Technologie variiert die Sicherheit auch bei Smart Locks.

Kosten sparen!

Vielen Verwaltern und Sicherheitsexperten ist oft nicht bewusst, wie schnell die Kosten für eine mechanische Schließanlage über Jahre wachsen. Grundsätzlich kann man diese in zwei Bereiche unterteilen. Zum einem die Prozesskosten, die durch die aktive Verwaltung und die Koordination entstehen. Auf der anderen Seite die Hardware-Kosten, wie bspw. der Metallschlüssel. Insbesondere die oft mehrfach angefertigten Schlüsselkopien kosten auf lange Zeit mehr als gedacht. Ob Dienstleister oder die eigenen Mitarbeiter – regelmäßig benötigen verschiedene Personen Zutritt zum Objekt.

Natürlich kann der ein oder andere Schlüssel dabei verloren gehen. Ein Grauen für jeden Sicherheitsexperten! Hundertprozentige Sicherheit kann an dieser Stelle niemand mehr garantieren. Aus diesem Grund wird oftmals die Schließanlage vollumfassend ausgetauscht, das verursacht wiederum weitere enorme Kosten. Demnach ist es logisch, dass die einmalige Investition in eine elektronische Schließanlage wesentliche Kosten spart. Einen Transponder zu ersetzen ist deutlich kostengünstiger als den Austausch der Schließanlage tragen zu müssen.

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KIWI als mögliche Lösung zur für optimalen Gebäudesicherung und Schlüsselverwaltung

Ein Beispiel für eine digitale und intelligente Lösung für die optimale Gebäudesicherung und Schlüsselverwaltung ist KIWI. Jederzeit können Zutrittsrechte online erstellt oder geändert werden. Zusätzlich kann in der Echtzeit-Übersicht rund um die Uhr nachvollzogen werden, wer zu welchen Türen Zutritt hat, ohne dabei empfindliche Nutzungsdaten zu erfassen Somit gehen auch die Kosten für den Prozess und die Schlüsselverwaltung gegen null.

Was an Kosten gespart wird, gewinnt der KIWI Nutzer an Sicherheit. Bei bis zu drei Metern Entfernung zur Tür sendet der KIWI Transponder für wenige Millisekunden eine Zufallszahl an den KIWI Türsensor. Dieser befindet sich hinter dem Klingeltableau der Hauseingangstür, empfängt die Signale und öffnet bei Berechtigung des jeweiligen Transponders die Tür. Das Verfahren wurde von Sicherheitsexperten entwickelt und wurde zum Patent angemeldet.

Über die Autorin: Dr.-Ing. Claudia Nagel ist Gründerin und Geschäftsführerin des operativen und technischen Bereichs von KIWI. Zuvor war sie als Unternehmensberaterin und Projektleiterin bei McKinsey tätig. Als Ideengeberin von KIWI ist sie die Experten für alle Schlüsselthemen.

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