GTS zur Debatte um Online-Durchsuchungen Wirtschaftsspionage nimmt zu
Die Gesellschaft für technische Sonderlösungen warnt vor einer Zunahme der Wirtschaftsspionage. Die aktuelle politische Debatte um Online-Durchsuchungen nimmt die Gesellschaft zum Anlass, auf Trojaner hinzuweisen, mit denen ausländische Unternehmen Know-how aus Deutschland entführen.
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Deutschland befände sich bereits mitten im globalen Wirtschaftskrieg, warnt der Sicherheitsexperte und Geschäftsführer der GTS, Felix Juhl. Geradezu fahrlässig sei die Tatsache, dass besonders Unternehmen aus Schlüsselindustrien noch immer kein Bewusstsein für diese Art der Bedrohung entwickeln und die Gefahr oft klein reden.
Dementsprechend gering seien die von Unternehmen eingeplanten IT-Budgets für Konzepte, die Wirtschaftsspionage verhindern sollen. Gerade die aktuellen technischen Entwicklungen wie VoIP-Telefonie bieten nach Ansicht von GTS vielfältige Angriffspunkte für Spionage-Aktionen.
Auch die Debatte um Online-Durchsuchungen von Computern zeige, wie verletzlich die Infrastruktur ist. Dort, wo „Polizei-Trojaner“ unterwegs sind, könnten ebenso gut Spionagesysteme aus dem Ausland ihr Unwesen treiben. Alle relevanten Bereiche eines Unternehmens sollten identifiziert und durch angemessene Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise Verschlüsselung, vor unliebsamen Eindringlingen geschützt werden. GTS empfiehlt außerdem, Mitarbeiter entsprechend im Umgang mit vertraulichen Informationen zu schulen.
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