Studie von Zscaler Zero Trust hätte 465 Milliarden Dollar eingespart

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Hätte, hätte, Sicherheitskette: Der Hersteller Zscaler hat untersucht, wie viel Geld sich in den vergangenen acht Jahren bei Cyber Incidents mit einer richtigen Cyberhygiene und Zero Trust hätte sparen lassen. Dabei zeigten sich international deutliche Unterschiede.

Zscaler zufolge hätten die finanziellen Folgen von Cyberangriffen mithilfe von Zero Trust um bis zu 31 Prozent reduziert werden können.(Bild:  Puwasit Inyavileart - stock.adobe.com)
Zscaler zufolge hätten die finanziellen Folgen von Cyberangriffen mithilfe von Zero Trust um bis zu 31 Prozent reduziert werden können.
(Bild: Puwasit Inyavileart - stock.adobe.com)

Wie viel Geld hätte bei einem Cybersicherheitsvorfall mit Zero Trust eingespart werden können? Diese Frage hat sich der Security-Anbieter Zscaler gestellt. Gemeinsam mit dem Cyber Risk Intelligence Center von Marsh McLennan, einer weltweit agierenden Service-Firma, hat der Hersteller proprietären Datensätze von Cyberschäden analysiert. Schnell sei klar geworden: Fast ein Drittel der in der Studie untersuchten Cybervorfälle hätte durch den Einsatz von Zero Trust möglicherweise verhindert werden können – eine grundsätzlich angemessene Cybersicherheitshygiene vorausgesetzt. Konkret hätten die Schäden den Studienautoren zufolge mit Zero Trust um bis zu 31 Prozent reduziert werden können. Dies entspräche einer Verringerung der weltweiten jährlichen wirtschaftlichen Gesamtverluste um circa 465 Milliarden US-Dollar.

In Europa hätten mehr Cyberangriffe verhindert werden können

Zwar habe die Untersuchung gezeigt, dass in Nordamerika in den vergangenen acht Jahren deutlich mehr mehr Cybervorfälle auftraten als im Rest der Welt – dort wurden fast viermal so viele Angriffe ausgewertet wie in Europa. Allerdings sei der Prozentsatz der Angriffe, die potenziell durch eine Zero Trust-Architektur hätten verhindert werden können, international höher: Zsclaer stufte 41 Prozent der europäischen Vorfälle als potenziell vermeidbar ein, verglichen mit 31 Prozent der Vorfälle in Nordamerika.

Scott Stransky, Managing Director und Leiter des Cyber Risk Intelligence Centers von Marsh McLennan, kommentiert: „Bis dato wurden die Kosten noch nie quantifiziert, die mit der fehlenden Implementierung von Zero Trust verbunden sein können. Die Analyse zeigt den Wert und den Nutzen dieses Sicherheitsansatzes und unterstreicht die potenziellen Vorteile einer besseren Cyberhygiene über alle Branchen hinweg.“ Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar würden am meisten von einer Zero Trust-Implementierung profitierten, da 60 Prozent der Angriffe als abwehrbar eingestuft würden.

„Da die externe Angriffsfläche als wichtiger Faktor für potenzielle Sicherheitsverletzungen identifiziert wurde, geht mit der Einführung von Zero Trust und der damit verbundenen Abschaffung veralteter, risikoreicher Technologien wie Firewalls und VPNs eine drastische Reduzierung des Risikos einher“, erklärt Stephen Singh, Global Vice President M&A/Divestiture and Cyber Risk bei Zscaler.

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