Neue Studie von Illumio Hälfte aller Cyberangriffe kommen aus der Cloud

Von Dr. Dietmar Müller 2 min Lesedauer

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…und kosten Unternehmen im Schnitt 4,1 Millionen US-Dollar. Zero-Trust-Segmentierung ist daher für die Security unverzichtbar. Für die Studie wurden 1.600 IT- und Sicherheitsentscheider in neun Ländern befragt.

Im vergangenen Jahr hatte fast die Hälfte aller Datenschutzverletzungen ihren Ursprung in der Cloud.(Bild:  frei lizenziert, Ralphs Fotos / Pixabay)
Im vergangenen Jahr hatte fast die Hälfte aller Datenschutzverletzungen ihren Ursprung in der Cloud.
(Bild: frei lizenziert, Ralphs Fotos / Pixabay)

Security-Experte Illumio hat seinen neuen Cloud Security Index mit dem Titel „Redefine Cloud Security with Zero Trust Segmentation“ vorgelegt. Die weltweite Studie informiert über den aktuellen Stand der Cloud-Sicherheit, die Auswirkungen von Angriffen auf die Cloud und die Gründe für das Versagen herkömmlicher Cloud-Sicherheitstechnologien. Das Forschungsunternehmen Vanson Bourne hat dafür 1.600 IT- und Sicherheitsentscheider in neun Ländern befragt.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

Im vergangenen Jahr hatte fast die Hälfte aller Datenschutzverletzungen (47 %) ihren Ursprung in der Cloud, und mehr als sechs von zehn Befragten glauben, dass die Cloud-Sicherheit unzureichend ist und ein ernsthaftes Risiko für ihre Geschäftsabläufe darstellt.

Im Durchschnitt hat ein Unternehmen, das von einem Angriff auf die Cloud betroffen war, fast 4,1 Millionen US-Dollar Schaden erlitten.

Laut der Studie sind die Hauptbedrohungen für die Cloud-Sicherheit von Unternehmen folgende:

  • Arbeitslasten und Daten, die klassische Systemgrenzen überschreiten (43 %),
  • mangelndes Verständnis für die Aufteilung der Verantwortung zwischen Cloud-Anbietern und -Händlern (41 %),
  • Social-Engineering-Angriffe (36 %),
  • mangelnde Transparenz bei Multi-Cloud-Implementierungen (32 %),
  • zunehmende Malware- und Ransomware-Angriffe (32 %).

John Kindervag, Chief Evangelist bei Illumio(Bild:  Illumio)
John Kindervag, Chief Evangelist bei Illumio
(Bild: Illumio)

93 Prozent der Befragten stimmen zu, dass Zero Trust Segmentation (ZTS) ein wesentlicher Bestandteil jeder Cloud-Sicherheitsstrategie sein sollte. Unternehmen haben mit spezieller Mikrosegmentierungstechnologie im letzten Jahr mit geringerer Wahrscheinlichkeit einen Cloud-Angriff erlebt (35 %) als Unternehmen ohne diese Technologie (43 %). ZTS kommt den Sicherheitsbedenken entgegen durch die kontinuierliche Überwachung der Konnektivität zwischen Cloud-Anwendungen, Daten und Arbeitslasten (55 %), Minimierung der Reichweite und der Auswirkungen eines Angriffs durch Eindämmung seiner Ausbreitung (51 %) und Einblicke in unnötige Konnektivität, die zu einer erhöhten Anfälligkeit führen könnte (45 %).

„Da Cloud-Umgebungen dynamisch und vernetzt sind, wird es für Sicherheitsteams immer schwieriger, mit herkömmlichen Lösungen zurechtzukommen“, sagt John Kindervag, Chief Evangelist bei Illumio. „Unternehmen brauchen moderne Sicherheitsansätze, die ihnen standardmäßig Echtzeittransparenz und -eindämmung bieten, um Risiken zu minimieren und die Möglichkeiten der Cloud zu optimieren. Ich bin optimistisch, dass nahezu jedes Sicherheitsteam der Verbesserung der Cloud-Sicherheit in den kommenden Monaten Priorität einräumt, und dass sie Lösungen wie ZTS als einen wesentlichen Bestandteil ihrer Zero-Trust-Journey betrachten.“

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