Optimales Identity Management mit Business-Rollen

10 Regeln für effizientes Rollenmanagement

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Regel 8: Attestation gehört zwingend dazu

Mit der Zuordnung von Rollen ist es nicht getan. Es geht im ersten Schritt darum, das Ist zu überprüfen, zu einem gewünschten Soll-Zustand zu kommen und diesen in regelmäßigen Abständen wiederum zu verifizieren. Die Attestierung ist damit unverzichtbar.

Regel 9: Verantwortlichkeiten klar definieren

Damit die Definition, Zuordnung und Attestierung von Rollen funktioniert, müssen die Verantwortlichkeiten klar definiert sind, ebenso wie das Zusammenspiel der Beteiligten. Denn dadurch, dass Einzelne unkoordiniert handeln, entstehen die meisten Abweichungen vom Soll.

Regel 10: Das richtige Tool für den richtigen Benutzer

Schließlich müssen allen Beteiligten auch adäquate Werkzeuge gegeben werden. Vor allem die Business-Benutzer brauchen Tools, die sie einfach bedienen können und bei denen sie sich nur mit den Business-Rollen und den ihnen bekannten Teilen der IT beschäftigen. Wenn beispielsweise Business-Rollen unmittelbar zu SAP-Transaktionen zugeordnet werden sollen, wird das kaum akzeptiert werden.

Rollenmanagement braucht daher mehrstufige Konzepte, eine klare Abstimmung der Beteiligten und jeweils angemessen Benutzerschnittstellen auf allen Ebenen.

Natürlich bedeuten manche dieser Regeln einen gewissen Aufwand, dem aber auch ein hoher Nutzen gegenübersteht. Die strukturierte Vergabe von Berechtigungen und damit sinkende Sicherheitsrisiken ebenso wie ein einfacherer und damit günstigerer Prozess für die Vergabe und Kontrolle von Zugriffsberechtigungen sind zwei der wichtigsten Argumente dafür, sich an ein Rollenmanagement-Projekt zu wagen.

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