Das Risiko von Datenverlusten eindämmen

12 Maßnahmen für mehr Datensicherheit

| Redakteur: Stephan Augsten

Der Sicherheitsanbieter SSP Europe benennt die wichtigsten Punkte, um die Informationssicherheit zu stärken.
Der Sicherheitsanbieter SSP Europe benennt die wichtigsten Punkte, um die Informationssicherheit zu stärken. (Bild: Andrea Danti - Fotolia.com)

Deutsche Unternehmen sind im europäischen Vergleich am schlechtesten gegen Cyber-Kriminalität gerüstet. Dies legt der aktuelle Informationsrisiko-Index von PwC und IronMountain nahe. Die Sicherheitsexperten von SSP Europe haben ein Dutzend Tipps parat, wie sich Unternehmen vor Datenverlusten schützen können.

Zum dritten Mal haben die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC (PricewaterhouseCoopers) und der Sicherheitsanbieter IronMountain den Informationsrisiko-Reifeindex erstellt. Dieser befasst sich damit, wie gut Unternehmen gegen Risiken wie Datenverluste, Cyber-Attacken oder auch gezielte Industriespionage abgesichert sind.

Befragt wurden jeweils 600 mittelständische und 600 große Unternehmen in Europa und Nordamerika. Während Deutschland im Jahr 2013 noch Rang drei im europäischen Vergleich belegte, liegt es in der aktuellen Untersuchung sowohl hinter Frankreich, Ungarn, Spanien, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich als auch hinter den Vereinigten Staaten und Kanada.

Besonders häufig sind laut Dr. Dieter Steiner, IT-Security-Experte und CEO der SSP Europe, Angriffe über Schwachstellen in Anwendungen. Diese könnten aber „durch eine Informationsstrategie und konsequent durchgeführte Sicherheitsmaßnahmen verhindert werden.“ SSP Europe hat eine Checkliste mit zwölf Punkten zusammengestellt, die Unternehmen beachten sollten.

1. Schützenswerte Informationen identifizieren

Der Informationsrisiko-Index bestätigt, dass nicht einmal die Hälfte der befragten Unternehmen eine individuell ausgearbeitete Informationsstrategie besitzt. Dies wäre jedoch eine Voraussetzung, um relevante Daten zu schützen und Missbrauch zu verhindern.

2. Benutzerrollenkonzepte erstellen

Wenn nicht festgelegt ist, welche Nutzer welche Art von Daten verarbeiten dürfen, kommt es häufig zu Sicherheitslücken durch unsachgemäße Handhabung beim Informationszugriff, der Weitergabe oder Speicherung.

3. Patches regelmäßig einspielen

Es klingt trivial, ist aber noch immer eine der häufigsten Schwachstellen in Unternehmen, denn wenn das Update nur auf einem einzigen Gerät übersehen wird, entsteht eine Sicherheitslücke; das gilt auch für mobile Endgeräte.

4. Viren- und Firewall-Schutz aktuell halten

Besonders in mittelständischen Unternehmen gehören Angriffe durch Viren, Würmer, Trojaner und Web-Apps zu den häufigsten Ursachen für Datenverluste. Daher sind konsequent durchgeführte Updates auf allen Geräten, auch den mobilen Endgeräten, Basis jeder Sicherheitsstrategie.

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