Compliance beinhaltet Abgleich zwischen Ist und Soll

Active Directory und Group Policy Objects reichen nicht aus

Seite: 3/3

Firma zum Thema

Der Vorteil automatisierter Tools fürs Konfigurationsmanagement

Eine automatisierte Konfigurationsmanagementlösung kann die GPO in kürzester Zeit und ohne großen Ressourcenaufwand prüfen. Schwachstellen im gesamten Netzwerk werden identifiziert und behoben.

Die Systeme, die unter Active Directory laufen, werden alle erstmal einzeln gescannt. Anschließend wird mit Hilfe von Policy-Cloning eine netzwerkumfassende Policy definiert, die als Maßstab für weitere ganzheitliche Netzwerk-Scans dient und den Prozess zusätzlich beschleunigt.

Policy-Cloning erlaubt, wenn man so will, das Importieren der GPO, so dass Abweichungen effizient identifiziert und behoben werden. Darüber hinaus sollte ein solches Tool in der Lage sein, zu jeder Zeit Real-Time-Reporting über den Konfigurationsstatus des gesamten Netzwerks zu bieten. Anders kann keine valide Aussage über den Compliance-Status des Netzwerks gemacht werden.

Trotz der ganzen Anforderungen und Features ist es keinesfalls so, dass ein solches automatisiertes Tool für Konfigurationsmanagement schwer zu implementieren oder kompliziert zu bedienen sein muss. Ganz im Gegenteil, der Anspruch muss sein: installieren und losscannen. Dabei sollen die Vorteile der Automatisierung auch in der nutzerfreundlichen Bedienung wieder zu finden sein.

Selbstverständlich ist, dass das Tool einen vollständigen automatisierten Schwachstellen-Lifecycle anbieten sollte. Die automatische Wiederherstellung bzw. Anpassung des Systems an Policy-Vorgaben ist bei dem Tool entscheidend. Denn es reicht im Endeffekt nicht, dass man die Schwachstellen identifiziert, sie sollten auch zeitnah behoben werden. So wird vermieden, dass man hinsichtlich des Konfigurationsmanagements den aktuellsten Compliance-Anforderungen dauernd hinterherhinkt.

Chris Schwartzbauer ist Vice President von Shavlik Technologies LLC.

(ID:2020017)