Hotfix für E-Commerce-Plattform Cyberangreifer können Adobe-Sitzungen übernehmen

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Adobe veröffentlichte jüngst einen Hotfix für eine kritische Sicherheitslücke in seiner Commerce-Plattform. Administratoren sollten das Sicherheits­update schnellstmöglich aufspielen.

Cyberangreifer können über eine fehlerhafte Adobe Commerce REST API Sicherheitsprüfungen umgehen und so Kundenkonten übernehmen.(Bild:  mpix-foto - stock.adobe.com)
Cyberangreifer können über eine fehlerhafte Adobe Commerce REST API Sicherheitsprüfungen umgehen und so Kundenkonten übernehmen.
(Bild: mpix-foto - stock.adobe.com)

In der Commerce-Plattform von Adobe, auch bekannt unter dem ehemaligen Namen Magento Commerce, klafft eine kritische Sicherheitslücke. Dabei handelt es sich um CVE-2025-54236 mit einem CVSS-Score von 9.1. Diese Sicherheitslücke basiert auf einer Eingabevalidierung und kann dazu führen, dass ein Cyberangreifer, der die Schwachstelle erfolgreich ausnutzt und sich Adminrechte verschafft hat, Sicherheitsfunktionen umgehen kann. Dadurch könnte er über die Commerce REST API Kundenkonten übernehmen. Und dafür sind keine Benutzerinteraktion, keine Authentifizierung erforderlich.

Betroffen von CVE-2025-54236 sind die Versionen:

  • 2.4.9-alpha2
  • 2.4.8-p2, 2.4.7-p7
  • 2.4.6-p12
  • 2.4.5-p14
  • 2.4.4-p15 und früher

Auch Magento Open Source, die quelloffene Software der E-Commerce-Plattform, ist von dieser Schwachstelle betroffen. In seinem Sicherheitshinweis veröffentlicht Hersteller Adobe die erforderlichen Patches. Hinweise darauf, dass diese Sicherheitslücke bereits ausgenutzt wird, gibt es nicht.

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