2025 Cybersecurity Workforce Research Report Akquise konzentriert sich auf Fähigkeiten, nicht auf Zertifizierungen

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Wie das Sans Institut feststellte, ist es für Unternehmen nicht entscheidend, möglichst viele Cybersicherheitsexperten einzustellen, sondern die mit den richtigen Qualifikationen. Allerdings sind damit zunehmend praktische Fähigkeiten gemeint, anstatt theoretische Kenntnisse.

(Bild:  Robert Kneschke - stock.adobe.com)
(Bild: Robert Kneschke - stock.adobe.com)

Das Sans Institute hat knapp 3.400 Cybersecurity- und HR-Manager zur Akquise von Cybersicherheitsmitarbeitern befragt. Dabei konnte ein sich hartnäckig haltendes Missverständnis aufgelöst werden. Denn 52 Prozent der Befragten gaben an, dass das wahre Problem hinter dem Fachkräftemangel nicht die Anzahl der Mitarbeitenden ist, sondern der Mangel an den richtigen Fähigkeiten.

Cybersicherheitsexperten: Qualität statt Quantität

Der Report des Sans Instituts zeigt den Studienautoren zufolge einen Wandel in der Denkweise im Personal: Unternehmen würden nicht mehr den Schwerpunkt auf die Erhöhung der Mitarbeiterzahl legen. Stattdessen würden sie in die Entwicklung von Fähigkeiten, interne Schulungen und eine strategische Zusammenarbeit zwischen Cybersicherheits- und HR-Teams investieren.

Außerdem würden die diesjährigen Daten zeigen, dass technische Fähigkeiten die am meisten geschätzten Einstellungs­voraussetzungen sind. Zertifizierungen sind nur noch das zweitwichtigste Kriterium, wobei die Personalverantwortlichen zunehmend Wert auf validierte, arbeitsplatztaugliche Fähigkeiten legen würden. Besonders interessant ist, dass der Report erste Anzeichen dafür zeige, dass Vorschriften wie NIS2, DORA und Cybersecurity Maturity Model Certification (CMMC) die Einstellungspraktiken bereits beeinflussen würden. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen aus Europa gab an, dass ihre Personalstrategien von Datenschutz-, Compliance- und Risikomanagementvorgaben beeinflusst werden.

Und was wollen die Bewerber?

Die Arbeitsplatzkultur und Flexibilität von Seiten des Arbeitgebers sind ebenfalls zentrale Themen bei der Einstellung und Bindung von Mitarbeitern. In der Studie gaben 34 Prozent der Unternehmen an, dass die Arbeit im Team der wichtigste kulturelle Wert bei der Einstellung von Mitarbeitern im Bereich Cybersicherheit ist. Fernarbeit, Entwicklungsprogramme und klar definierte Karrierewege werden ebenfalls als Wettbewerbsvorteile anerkannt.

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