CISA stuft drei neue Schwachstellen als aktiv ausgenutzt ein Sicherheitslücken bei Broadcom, Qualitia und Commvault

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Drei neue Schwachstellen stehen im Zentrum aktiver Cyberangriffe. Die US-Cybersicherheitsbehörde CISA reagiert und nimmt sie in ihren Katalog bekannter Bedrohungen auf. Unternehmen sollten sofort handeln, um Angriffe abzuwehren.

Eine der drei Sicherheitslücken, vor denen die CISA warnt, ist kritisch.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Eine der drei Sicherheitslücken, vor denen die CISA warnt, ist kritisch.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Die CISA hat drei Schwachstellen in ihre Liste aktiv ausgenutzter Sicherheitslücken aufgenommen. Der Schritt folgt auf konkrete Hinweise, dass die betreffenden Schwachstellen bereits gezielt von Angreifern ausgenutzt werden. Betroffen sind Komponenten von Broadcom Brocade, Qualitia und Commvault. Auch wenn die Vorgabe der schnellen Aktualisierung nur für US-Bundesbehörden gilt, empfiehlt die CISA allen Organisationen, betroffene Systeme schnellstmöglich abzusichern.

Kritische Schwachstelle in Qualitia Active! Mail

CVE-2025-42599 ist mit einem CVSS von 9.8 kritisch und betrifft die E-Mail-Lösung Active! Mail des japanischen Unternehmens Qualitia. Hier kann ein speziell gestalteter Eingabewert einen Stack-basierten Buffer Overflow auslösen. Die Folge können Abstürze oder das Einschleusen von Schadcode sein.

Sicherheitslücke in Brocade Fabric OS

Bei der Schwachstelle CVE-2025-1976 (CVSS 8.6) handelt es sich um eine Code-Injection-Sicherheislücke im Broadcom-Betriebssystem Brocade Fabric OS. Sie ermöglicht es Angreifern, schädlichen Code auf Switches auszuführen und damit die Kontrolle über Speicherumgebungen zu erlangen. Solche Zugriffe stellen nicht nur ein erhebliches Risiko für Verfügbarkeit und Datenintegrität dar, sondern öffnen potenziell auch das Tor für weiterführende Cyberangriffe.

Commvault-Webserver mit Schwachstelle

Die dritte Schwachstelle, CVE-2025-3928 (CVSS 8.7), betrifft den Webserver von Commvault. Details zur konkreten Ausnutzung wurden bislang nicht veröffentlicht, doch die Tatsache, dass die Sicherheitslücke in den Katalog der CISA aufgenommen wurde, lässt auf ein hohes Schadpotenzial schließen. Angesichts der zentralen Rolle von Commvault-Lösungen in Backup- und Recovery-Szenarien ist Wachsamkeit geboten.

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