Für iOS, iPadOS und macOS Apple führt Background Security Improvements ein

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Apple ersetzt die bisherigen Rapid Updates durch Background Security Im­prove­ments. Diese Updates für iOS, iPadOS und macOS beheben Sicher­heits­lücken in kritischen Komponenten wie Safari und WebKit, ohne dass ein Neustart nötig ist. Das erste Update adressiert eine WebKit-Schwach­stelle.

Die Background Security Improvements ermöglichen es Apple, Sicherheitsupdates effizienter bereitzustellen, ohne dass Nutzer ihre Geräte neu starten oder vollständige Betriebssystem-Updates installieren müssen.(Bild:  Dall-E / Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)
Die Background Security Improvements ermöglichen es Apple, Sicherheitsupdates effizienter bereitzustellen, ohne dass Nutzer ihre Geräte neu starten oder vollständige Betriebssystem-Updates installieren müssen.
(Bild: Dall-E / Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)

Apple hat angekündigt, Background Security Improvements einzuführen. Dies sind kleinere Sicherheitsupdates, die zwischen größeren Softwareversionen bereitgestellt werden, um Schwach­stellen in kritischen Komponenten wie Safari, WebKit und anderen Sys­tem­bib­lio­the­ken zu beheben. Die Hintergrundupdates sollen die bisherigen Rapid Security Response Updates ersetzen. Sie werden ab iOS 26.1, iPadOS 26.1 und macOS 26.1 unterstützt und aktiviert.

Früher mussten Apple-Nutzer für die Sicherheitsupdates die neue OS-Version installieren und ihr Gerät neu starten. Mit den Hintergrundsicherheitsverbesserungen kann Apple nun kleine Updates bereitstellen, die im Hintergrund auf bestimmte Komponenten angewendet werden. Ist die Funktion „Automatisch installieren“ aktiviert, ist dafür kein manuelles Eingreifen nötig.

Erstes Update behebt WebKit-Schwachstelle

Das erste Background Security Improvement ist für macOS Tahoe 26.3.1, iOS 26.3.1 und iPadOS 26.3.1 verfügbar und behebt eine Sicherheitslücke in der Browser-Engine WebKit, die für das Rendern von Webinhalten in verschiedenen Anwendungen und Plattformen, insbesondere in dem Safari-Webbrowser, zuständig ist.

EUVD-2026-12663 / CVE-2026-20643 (CVSS-Score 5.4, EPSS-Score* 0.02) beschreibt ein Si­cher­heits­problem in der Navigations-API, bei dem bösartige Websites auf Informationen von anderen Websites zugreifen können, indem sie die Regeln für den Zugriff, die als Same-Origin-Policy bekannt sind, umgehen. Mit einer verbesserten Eingabevalidierung hat Appple die Si­cher­heitslücke in iOS 26.3.1, iPadOS 26.3.1, macOS 26.3.1 und macOS 26.3.2 behoben.

* Hinweis zum EPSS-Score: Das Exploit Prediction Scoring System zeigt die Wahrscheinlichkeit in Prozent an, mit der eine Schwachstelle innerhalb der nächsten 30 Tage ausgenutzt wird. Der ent­sprechende Score kann sich im Laufe der Zeit verändern. Sofern nicht anders angegeben, beziehen wir uns auf den Stand des EPSS-Scores zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels.

(ID:50791369)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zur IT-Sicherheit

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung