Security-Übersicht mit BarracudaONE Barracuda launcht KI-gestützte Cybersicherheitsplattform

Von Michael Matzer 4 min Lesedauer

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Mit BarracudaOne sollen die Nutzer in der Lage sein, den Überblick über ihre Sicherheitsaufstellung zurückzuerlangen. Wie eine internationale Studie gezeigt hat, stellt eine unübersichtliche Anzahl verschiedener Sicherheitstools ein erhöhtes Cyberrisiko dar und überfordert die Nutzer.

BarracudaONE soll den Schutz gegen Bedrohungen und die Cyber-Resilienz von Unternehmen durch integrierte, mehrlagige Sicherheitsstrategien verbessern und Übersicht über die eingesetzten Cybersicherheitstools bieten.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
BarracudaONE soll den Schutz gegen Bedrohungen und die Cyber-Resilienz von Unternehmen durch integrierte, mehrlagige Sicherheitsstrategien verbessern und Übersicht über die eingesetzten Cybersicherheitstools bieten.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Barracuda Networks bietet verschiedene Cybersicherheitslösungen wie etwa „Barracuda Cloud-to-Cloud Backup“ an, die Unternehmen jeder Größe umfassenden Schutz vor komplexen Bedrohungen bieten, sei es im E-Mail-Austausch, in der Cloud-Nutzung oder beim Schutz von MS365, OneDrive, EntraID und Sharepoint. Nun launcht der Anbieter BarracudaONE, eine KI-gestützte Cybersicherheitsplattform.

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BarracudaONE maximiere den Schutz vor Bedrohungen sowie die Cyber-Resilienz von Unternehmen durch vereinheitlichte, mehrschichtige Sicherheitsmaßnahmen und die Bereitstellung einer umfassenden, intelligenten Erkennung von und Reaktion auf Bedrohungen für Managed-Service-Provider (MSPs), Channel-Partner und Endnutzer.

Wildwuchs bei Cybersicherheitstools wird zum Risiko

Als Beleg für die Notwendigkeit dieser Neuentwicklung hat Barracuda die Ergebnisse einer internationalen Studie veröffentlicht, die zeige, dass eine unübersichtliche Anzahl von Cybersicherheitstools zunehmend selbst zu einem Sicherheitsrisiko werde.

Laut der von Vanson Bourne unter 2.000 leitenden IT- und IT-Sicherheitsverantwortlichen durchgeführten Befragung gaben 65 Prozent der weltweit Befragten an, dass ihre Unternehmen mit zu vielen Sicherheitstools gleichzeitig arbeiteten. In der DACH-Region (200 Befragte) waren es 71 Prozent. Rund die Hälfte der Befragten (53 Prozent international, 46 Prozent im DACH-Raum) gab außerdem an, dass ihre genutzten Sicherheitstools nicht integriert werden könnten, was zu einer fragmentierten Systemlandschaft führe, die nur schwer zu verwalten und zu schützen sei.

80 Prozent der Befragten (DACH: 78 Prozent) berichteten, dass diese mangelnde Integration den Zeitaufwand für die Verwaltung erhöhe, während 81 Prozent (DACH: 83 Prozent) höhere Gesamtkosten für die Verwaltung als Folge nannten. Darüber hinaus reduziere die Fragmentierung die Abwehrfähigkeiten gegenüber Bedrohungen erheblich: Laut 77 Prozent (DACH: 76 Prozent) der Befragten erschwere sie die Bedrohungserkennung, und 78 Prozent (DACH: 74 Prozent) berichteten über Herausforderungen bei der Abwehr dieser Bedrohungen. Nur 32 Prozent (DACH: 39 Prozent) waren vollständig davon überzeugt, dass ihre Sicherheitstools korrekt konfiguriert seien, was bedeute, dass zahlreiche Unternehmen anfällig für durch versteckte Fehlkonfigurationen verursachte Sicherheitsverletzungen seien.

Mit Konsolidierung und Integration zu Cyber-Resilienz

„Die Ergebnisse der Studie sind ein deutlicher Weckruf für Unternehmen, die nach wie vor auf isolierte, voneinander abgetrennte Sicherheitstools setzen“, sagt Neal Bradbury, Chief Product Officer bei Barracuda. „Die Verwaltung einer Vielzahl unterschiedlicher Lösungen erhöht Kosten und Komplexität und schafft gleichzeitig Schwachstellen, die Angreifer schnell ausnutzen können. Sicherheitsteams können es sich schlicht nicht leisten, Zeit mit dem Wechsel zwischen verschiedenen Systemen zu verschwenden, wenn währenddessen kritische Bedrohungen unentdeckt bleiben.“

Der Weg nach vorne sei deshalb klar: Konsolidierung und Integration sind für Cyber-Resilienz unerlässlich. Bradbury weiter: „Genau aus diesem Grund haben wir BarracudaONE entwickelt – um Sicherheitsabläufe zu verbessern, Risiken zu reduzieren und es Teams zu ermöglichen, ihre Systemumgebungen schneller und effektiver zu schützen. BarracudaONE reduziert Komplexität, schließt kritische Sicherheitslücken und gibt Unternehmen Sicherheit und die Kontrolle, die sie benötigen, um sich gegen neuartige Cyberbedrohungen zu schützen.“

Eine Plattform für alle Barracuda-Lösungen

BarracudaONE vereinfache und verbessere Sicherheitsprozesse, indem es das umfassende Lösungsportfolio von Barracuda in einer einzigen, integrierten Plattform zusammenführe. Die Plattform biete mehrschichtigen Schutz vor Bedrohungen, der sich über ein zentrales Dashboard verwalten lasse, wodurch die Komplexität von Sicherheitsprozessen reduziert und die Transparenz der Prozesse verbessert würden. Diese Konsolidierung wichtiger Sicherheitsfunktionen minimiere laut Bradbury BarracudaONE ihren Verwaltungsaufwand und erhöhe die Cyber-Resilienz.

Die fortschrittliche, bewährte KI, die in alle Lösungen von Barracuda integriert und über Jahre hinweg in der Praxis optimiert worden sei, ermögliche eine präzise Erkennung von Bedrohungen, schnelle Reaktionen auf ebendiese und die Automatisierung von Intelligence-Prozessen. Das Herzstück der KI-gesteuerten Plattform sind demnach „zuverlässige Reporting-Funktionen“, die klare, umsetzbare Erkenntnisse liefern. Diese Reportings unterstützten Sicherheitsteams und Channel-Partner dabei, die Wirksamkeit der KI bei der Identifizierung und Abwehr von Angriffen nachzuweisen und gleichzeitig den ROI und den operativen Nutzen aufzuzeigen.

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Eine Anwenderstimme

„BarracudaONE ist ein Schutzschild mit Multiplikatoreffekt, der uns dabei unterstützt, wichtige kommunale Dienste zu schützen – darunter unsere Polizeileitstelle, unsere Polizei- und Feuerwachen sowie die Abwasserentsorgung, die Finanzverwaltung und andere wichtige Bereiche“, sagt William Mann, Chief Information Security Officer (CISO) der Gemeinde West Chester in Pennsylvania, USA.

„Die Möglichkeit, mehrere Sicherheitsmodule über ein einziges, zentrales Dashboard zu verwalten, ist wegweisend. Die Incident-Response-Funktionen von Barracuda Email Protection sind für uns geschäftskritisch, und mit BarracudaONE sind sie leichter zugänglich sowie einfacher und schneller zu verwalten. Durch die optimierte Benutzererfahrung können wir mit weniger Klicks als zuvor und durch schnellere Einblicke Bedrohungen priorisieren und mit der Geschwindigkeit und Präzision reagieren, auf die unsere Ersthelfer, Behördenteams und die Gemeinde angewiesen sind.“

Eine MSP-Stimme

„Mit der Einführung von BarracudaONE können wir als MSP den Mehrwert unserer Sicherheitslösungen besser verdeutlichen“, konstatiert Roy de Bruijn, Commercial Director bei Tredion. „Wir können einen konsolidierten Report für alle Barracuda-Services präsentieren, die Qualität der Konfiguration insgesamt konsistent halten und proaktive Warnmeldungen empfangen und nachverfolgen. Für einen MSP wie Tredion ist dies besonders wichtig, da wir diese Dienste als Managed Solutions anbieten. Kurz gesagt: BarracudaONE bietet sowohl Tredion als auch unseren Kunden einen Mehrwert – und darum geht es letztendlich.“

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Verfügbarkeit

BarracudaOne ist ab sofort ohne zusätzliche Kosten für MSPs, Channel-Partner und Endkunden verfügbar, die bereits Barracuda Email Protection, Barracuda Cloud-to-Cloud Backup und Barracuda Data Inspector nutzen. Die Plattform biete MSPs und Partnern eine zentrale Schnittstelle für die einfache Verwaltung von Lösungen und Lizenzen.

MSPs, Partner und Endnutzer könnten ihren Schutz vor Bedrohungen mithilfe von Barracuda Managed XDR noch weiter erhöhen, einem rund um die Uhr verfügbaren Service, der auf dem Security Operations Center (SOC) von Barracuda basiere und professionelle Erkennung von Bedrohungen und Reaktion auf diese biete.

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