Hoher Schweregrad Mehrere Sicherheitslücken in VMware Cloud Foundation

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Drei neue Schwachstellen in der VMware Cloud Foundation von Broadcom könnten vertrauliche Informationen offenlegen. Nutzer sollten schnellstmöglich die neueste Version mit Patch installieren.

Broadcom patcht drei Sicherheitslücken in VMware Cloud Foundation. Eine davon ist eine Directory-Traversal-Sicherheitslücke, eine andere ist auf fehlende Authorisierung zurückzuführen.(Bild:  freshidea - stock.adobe.com)
Broadcom patcht drei Sicherheitslücken in VMware Cloud Foundation. Eine davon ist eine Directory-Traversal-Sicherheitslücke, eine andere ist auf fehlende Authorisierung zurückzuführen.
(Bild: freshidea - stock.adobe.com)

Broadcom informiert über drei schwerwiegende Sicherheitslücken in seiner Softwareplattform VMware Cloud Foundation (VCF). Diese ist für den Aufbau und Betrieb einer hybriden Cloud- oder Multi-Cloud-Infrastruktur konzipiert und umfasst mehrere VMware-Lösungen wie vSphere ESXi, vCenter Server, HCX Enterprise und den Software-Defined Data Center Manager Manager.

CVE-2025-41229: Directory-Traversal-Sicherheitslücke

Die schwerwiegendste der drei Sicherheitslücken ist CVE-2025-41229. Mit einem CVSS-Score von 8.2 gilt ihr Schweregrad als hoch. Konkret handelt es sich um eine Directory-Traversal-Sicherheitslücke. Eine solche Schwachstelle ermöglicht es einem Cyberangreifer, auf normalerweise nicht zugängliche Dateien und Verzeichnisse in Webanwendungen zuzugreifen, indem er Dateipfade in URLs oder Formulareingaben manipuliert. Im Falle von CVE-2025-41229 benötigt ein Angreifer Broadcom zufolge dafür Netzwerkzugriff auf Port 443. Um diese Sicherheitslücke zu schließen müssen VMware-Nutzer die Version 5.2.1.2 der Cloud Foundation installieren.

Informationsoffenlegung und fehlende Autorisierung

Sofern ein Akteur Zugriff auf den Port 443 hat, kann er neben CVE-2025-41229 auch die Sicherheitslücke CVE-2025-41230 ausnutzen. Diese wurde mit einem CVSS-Score von 7.5 eingestuft. Bei erfolgreicher Ausnutzung könnte sich ein Cyberangreifer Zugriff auf sensible Informationen verschaffen. Mehr Informationen liefert Broadcom hierzu leider nicht.

Und auch zur dritter veröffentlichten Schwachstelle, CVE-2025-41231 (CVSS-Score 7.3), gibt es nicht mehr Details, als dass ein böswilliger Akteur mit Zugriff auf die VCF aufgrund fehlender Authorisierungsmechanismen auf vertrauliche Informationen zugreifen könnte. In jedem Fall sollten Administratoren schnellstmöglich handeln und die Version 5.2.1.2 von VMware Cloud Foundation herunterladen.

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