Check Point warnt vor Schwachstelle in seinen VPN-Gateways Zero-Day-Angriffe auf Check Point-Produkte möglich

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Check Point warnt vor Angriffen auf seine VPN-Produkte, die bereits aktiv stattfinden. Bei einem erfolgreichen Angriff können Kriminelle Daten abgreifen. Es stehen bereits Updates für die Sicherheitslücke CVE-2024-24919 zur Verfügung.

Check Point schließt eine gefährliche 0day-Sicherheitslücke in seinen VPN-Produkten.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Check Point schließt eine gefährliche 0day-Sicherheitslücke in seinen VPN-Produkten.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Check Point warnt aktuell vor der Lücke CVE-2024-24919 in CloudGuard Network, Quantum Maestro, Quantum Scalable Chassis, Quantum Security Gateways und Quantum Spark Appliances.

Technische Hintergründe von CVE-2024-24919

Die Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, auf sensible Informationen im Security Gateway zuzugreifen. In bestimmten Szenarien kann dies zu einer seitlichen Bewegung des Angreifers führen und ihm Domain-Admin-Rechte verschaffen. Nach dem Sicherheitsupdate vom 27. Mai 2024 arbeitet das Check Point-Team weiterhin daran, unbefugte Zugriffsversuche auf VPN-Produkte zu untersuchen. Zur Behebung der Schwachstelle CVE-2024-24919 empfiehlt Check Point die Installation spezifischer Hotfixes. Dazu gehören die Jumbo Hotfix Accumulatoren für die Versionen R81.20 (Latest Take 65), R81.10 (Latest Take 150) und R81 (in Kürze verfügbar). Für Nutzer, die den Jumbo Hotfix Accumulator nicht installieren möchten, steht ein spezieller Security Gateway Hotfix zur Verfügung. Dieser sollte auf allen Security Gateways und Clustern installiert werden, die entweder die IPSec VPN Software Blade in der Remote Access VPN-Community oder die Mobile Access Software Blade aktiviert haben.

Zusätzlich zur Installation der Hotfixes empfiehlt Check Point, weitere Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um die Systeme umfassend zu schützen. Die präventiven Maßnahmen zur Behebung der Sicherheitslücke CVE-2024-24919 sind entscheidend, um die Integrität und Sicherheit der betroffenen Systeme zu gewährleisten. Durch die Installation der genannten Hotfixes und die Umsetzung zusätzlicher Sicherheitsvorkehrungen kann das Risiko unbefugter Zugriffe erheblich reduziert werden.

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