Cisco schließt wieder Sicherheitslücken Angreifer können Cisco-Geräte übernehmen und kompromittieren

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Cisco hat derzeit wieder mit Schwachstellen in verschiedenen Geräten zu kämpfen. Diese ermöglichen es Angreifern die Geräte zu übernehmen oder Malware zu übertragen. Es stehen Updates zur Verfügung

Bei Cisco-Geräten gibt es derzeit Schwachstellen, die Angreifern unter anderem erlauben Root-Rechte zu erlangen.(Bild:  Hein - stock.adobe.com)
Bei Cisco-Geräten gibt es derzeit Schwachstellen, die Angreifern unter anderem erlauben Root-Rechte zu erlangen.
(Bild: Hein - stock.adobe.com)

Das sind die Hintergründe von CVE-2024-20326 und CVE-2024-20389

Die Schwachstellen, die unter den CVE-Nummern CVE-2024-20326 und CVE-2024-20389 aufgeführt sind, können es einem authentifizierten, lokal niedrig privilegierten Angreifer ermöglichen, beliebige Dateien als Root zu lesen und zu schreiben oder Privilegien auf Root im zugrunde liegenden Betriebssystem zu erhöhen. Die Lücke CVE-2024-20326 betrifft Cisco Crosswork NSO CLI. Diese Schwachstelle beruht auf einer unzureichenden Autorisierungs­durchsetzung bei der Verwendung bestimmter CLI-Befehle. Ein Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, indem er einen spezifischen CLI-Befehl mit präparierten Argumenten verwendet. Ein erfolgreicher Angriff kann es dem Angreifer ermöglichen, beliebige Dateien mit Root-Rechten auf dem zugrunde liegenden Betriebssystem zu lesen oder zu schreiben.

Die Lücke CVE-2024-20389 kann es einem authentifizierten, lokal niedrig privilegierten Angreifer ermöglichen, Privilegien auf Root im zugrunde liegenden Betriebssystem zu erhöhen. Diese Schwachstelle beruht auf einer falschen Privilegienzuweisung. Ein erfolgreicher Angriff kann es dem Angreifer ermöglichen, Privilegien auf Root im zugrunde liegenden Betriebssystem zu erhöhen. Cisco hat Softwareupdates veröffentlicht, die diese Schwachstelle beheben. Es gibt keine Workarounds für diese Schwachstelle. Der CVSS-Basiswert für beide Schwachstellen beträgt 7,8.

CVE-2024-20366 gefährdet ebenfalls Netzwerke

Dies Schwachstelle CVE-2024-20366, kann es einem authentifizierten lokalen Angreifer ermöglichen, Privilegien auf Root auf einem betroffenen Gerät zu erhöhen. Die Schwachstelle existiert aufgrund eines benutzer­kontrollierten Suchpfades, der verwendet wird, um ausführbare Dateien zu lokalisieren. Ein Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, indem er die Anwendung so konfiguriert, dass eine bösartige Datei ausgeführt wird. Ein erfolgreicher Angriff kann es dem Angreifer ermöglichen, beliebigen Code auf einem betroffenen Gerät als Root-Benutzer auszuführen. Um diese Schwachstelle auszunutzen, muss der Angreifer über gültige Anmeldedaten auf einem betroffenen Gerät verfügen.

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