Cloud Security Studie von Thales Cloud und KI verändern das Sicherheitsdenken in Unternehmen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die neue Cloud-Sicherheitsstudie von Thales zeigt: Unternehmen kämpfen mit wachsender Komplexität und priorisieren zunehmend den Schutz von KI-Systemen – doch viele setzen grundlegende Sicherheitsmaßnahmen wie MFA noch immer nicht konsequent um.

Cloud und KI wachsen immer mehr zusammen – doch viele Unternehmen sichern ihre sensiblen Daten nur unzureichend ab.(Bild:  rangizzz - Fotolia.com)
Cloud und KI wachsen immer mehr zusammen – doch viele Unternehmen sichern ihre sensiblen Daten nur unzureichend ab.
(Bild: rangizzz - Fotolia.com)

Heutzutage ist die Cloud ein wesentlicher Bestandteils moderner Unternehmens­infrastruktur. Doch viele Unternehmen haben nach wie vor Schwierigkeiten dabei, die Dienste ausreichend abzusichern. In der „Cloud Security Studie 2025“ von Thales gaben 55 Prozent der weltweit 3.200 Be­frag­ten und 46 Prozent der Deutschen an, dass Cloud-Umgebungen komplexer zu schützen seien als lokale Infrastrukturen. Dies sind weltweit vier Prozent mehr als im Vorjahr.

Sicherheit für KI-Systeme wird immer wichtiger

Dazu kommt nun die verstärkte Einführung von Künstlicher Intelligenz: 52 Prozent weltweit und 57 Prozent der deutschen Befragten gaben an, dass sie Ausgaben für die KI-Sicherheit gegen­über anderen Sicherheitsanforderungen priorisieren würden. Der Studie zufolge ist die Cloud-Sicherheit für Unternehmen auf der ganzen Welt nach wie vor eines der wichtigsten Themen. Fast zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) stuften sie unter ihren fünf wichtigsten Sicherheits­prioritäten ein, 17 Prozent sogar als ihre oberste Priorität. Die KI-Sicherheit, die in diesem Jahr neu in die Liste der Ausgabenprioritäten aufgenommen wurde, belegte insgesamt den zweiten Platz.

„Die zunehmende Verlagerung hin zu Cloud und KI zwingt Unternehmen dazu, ihr Risiko­management in großem Maßstab zu überdenken“, sagt Sebastien Cano, Senior Vice President, Cyber Security Products bei Thales. „Mehr als die Hälfte der Cloud-Daten werden inzwischen als sensibel eingestuft, aber nur ein kleiner Teil ist vollständig verschlüsselt. Daraus abgeleitet wird deutlich, dass die Sicherheitsstrategien nicht mit der Einführung Schritt gehalten haben. Um widerstandsfähig und wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen einen starken Datenschutz in den Mittelpunkt ihrer digitalen Infrastruktur stellen.“

Schwierigkeiten bei der Cloud-Absicherung

Im Schnitt haben Unternehmen weltweit Thales zufolge Dienste von 2,1 Public-Cloud-Anbietern im Einsatz. In Deutschland sind es durchschnittlich sogar 2,3. Auch die Software-as-a-Service-Nutzung steigt: Mittlerweile seien weltweit im Schnitt 85 Anwendungen pro Unternehmen im Einsatz, in Deutschland sogar 91. Dies erschwere die Zugriffskontrolle und Datentransparenz, was erklärt, dass dem Report zufolge vier der fünf am häufigsten angegriffenen Ressourcen cloudbasiert seien. Doch während 85 Prozent der Unternehmen weltweit angaben, dass mind­estens 40 Prozent ihrer Cloud-Daten sensibel seien, hätten nur 66 Prozent weltweit und 62 Prozent in Deutschland eine Multifaktor-Authentifizierung etabliert.

Thales empfiehlt deshalb ein einheitliches Sicherheitsmanagementsystem, welches sowohl lokale wie auch Cloud-Umgebungen umfasst. Dies entlaste die Sicherheitsteams und erleichtere gleichzeitig die Anpassung an veränderte Workloads.

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