Vertrauen in Cybersicherheit sinkt weiter Kaum Eigenschutz, aber hohe Erwartungen an Unternehmen

Quelle: Pressemitteilung Commvault 1 min Lesedauer

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Commvault-Umfrage zeigt Widerspruch im Verbraucherverhalten auf: Eine aktuelle Umfrage beleuchtet die Kluft zwischen Anspruch und Eigen­ver­antwortung.

Ein Drittel der von Commvault Befragten würde die Geschäftsbeziehung mit einem Unternehmen nach einem Cybervorfall beenden, wenn dabei personenbezogenen Daten betroffen sind.(Bild: ©  Zamrznuti tonovi - stock.adobe.com)
Ein Drittel der von Commvault Befragten würde die Geschäftsbeziehung mit einem Unternehmen nach einem Cybervorfall beenden, wenn dabei personenbezogenen Daten betroffen sind.
(Bild: © Zamrznuti tonovi - stock.adobe.com)

Trotz steigender Cyberrisiken zeigt eine aktuelle Umfrage von Commvault, dass viele deutsche Verbraucher ihre persönlichen Daten nur unzureichend schützen. Fast jeder zweite Befragte (44 Prozent) war in den vergangenen zwölf Monaten von einem Cybervorfall oder einer Datenschutzverletzung betroffen. Dennoch gaben 45 Prozent an, ihre sensiblen Daten weder extern noch in der Cloud zu sichern, manche wussten nicht, ob sie überhaupt gesichert werden.

Hohe Erwartungen an Unternehmen trotz geringer Eigeninitiative

Der Studie zufolge sind Verbraucher deutlich kritischer, wenn es um den Umgang von Unter­nehmen mit personenbezogenen Daten geht. Ein Drittel würde die Geschäftsbeziehung mit einem Unternehmen nach einem Cybervorfall beenden, 33 Prozent würden zur Konkurrenz wechseln und 21 Prozent eine negative Bewertung abgeben. Lediglich 18 Prozent wären bereit, einem betroffenen Unternehmen eine zweite Chance zu geben.

Mangelndes Vertrauen in Unternehmenskompetenz

Weniger als die Hälfte der Befragten (47 Prozent) ist überzeugt, dass Unternehmen ausreichend vorbereitet sind, um Daten nach einem Sicherheitsvorfall zuverlässig zu schützen und wieder­herzustellen. Als Grund nannten 50 Prozent der kritischen Stimmen, dass viele Firmen mit der Vielzahl alltäglicher Cyberangriffe kaum noch Schritt halten könnten. Ein Drittel (34 Prozent) sieht zudem in der Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) zusätzliche Herausforderungen für die Cybersicherheit.

Cyberresilienz als Wettbewerbsvorteil

„Unternehmen müssen akzeptieren, dass ihre Kunden bei Cybervorfällen sehr wenig Toleranz zeigen, auch wenn dies kaum auf deren eigenes Handeln bei sensiblen Daten schließen lässt“, betont Christian Kubik, Manager Field Advisory Services Team EMEA bei Commvault. Wer sich im Vorfeld mit Notfallplänen und widerstandsfähigen Systemen absichert, könne das Risiko für Ausfallzeiten, Datenverluste und Reputationsschäden deutlich reduzieren.

Die repräsentative Umfrage wurde im September 2025 vom Marktforschungsinstitut Censuswide im Auftrag von Commvault unter 1.000 Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland durchgeführt.

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