Secuirity-Trends 2025 2025 kommt mit neuen Bedrohungen und Angriffsstrategien

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Im Jahr 2025 wird sich die Landschaft der Cyber-Bedrohungen weiter­entwickeln, denn Angreifer werden zunehmend ausgeklügelte Techniken und Technologien nutzen. Cyberkriminelle passen ihre Taktiken kontinuierlich an, was bedeutet, dass Unternehmen sich auf neue, vielfältige Bedrohungen vorbereiten müssen.

KI wird 2025 sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung von Unternehmensnetzen eine zentrale Rolle spielen.(Bild:  Sutthiphong - stock.adobe.com)
KI wird 2025 sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung von Unternehmensnetzen eine zentrale Rolle spielen.
(Bild: Sutthiphong - stock.adobe.com)

Die Bedrohungslandschaft wird sich weiter dynamisch entwickeln. Wie Sabina Tushieva, Senior Security Engineer bei Acronis, feststellt: „Cyberkriminelle passen ihre Taktiken ständig an die sich verbessernden Sicherheitsmaßnahmen an. Wir können davon ausgehen, dass bei steigender Sicherheit in einem Bereich die Angreifer neue Ziele suchen werden, zum Beispiel SaaS-Anbieter.“

Folgende Bedrohungen sind laut Tushieva besonders auf dem Vormarsch:

  • QR-Code-Betrug, bei dem gefälschte QR-Codes Nutzer auf schadhafte Webseiten leiten
  • Formjacking, bei dem Angreifer schadhafter Code in Online-Formulare einschleusen
  • Schadhafte Browser-Erweiterungen, bei der Nutzer unwissentlich Erweiterungen installieren können, die persönliche Daten ausspähen, einschließlich Passwörtern und Kreditkartendaten
  • Credential Stuffing, das Ausnutzen gestohlener Benutzername-Passwort Kombinationen.

Unternehmen und Nutzer sollten deshalb auf einzigartige, starke Passwörter und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) setzen.

Eine weitere wachsende Bedrohung sind Man-in-the-Middle-Angriffe, bei denen Angreifer die Kommunikation zwischen Nutzern und Servern abfangen und beispielsweise Zwei-Faktor-Authentifizierungscodes stehlen. Dies zeigt die Notwendigkeit auf, Verbindungen durch sichere Netzwerke und Verschlüsselung zu schützen. Schließlich schaffen die zunehmende Verbreitung von IoT-Geräten wie Smart Homes und medizinischen Geräten neue Einfallstore für Datendiebstahl, da diese oft Sicherheitslücken aufweisen. Regelmäßige Software-Updates und Netzwerkschutz sind daher unerlässlich, um diese Geräte abzusichern.

KI-gestützte Bedrohungen nehmen in verschiedenen Bereichen zu. Bei Desinformations­kampagnen wird KI verwendet, um Deepfakes und hyperrealistische Inhalte zu erstellen, die schwer von echten Informationen zu unterscheiden sind. Diese Fälschungen können dazu genutzt werden, die Öffentlichkeit oder Unternehmen zu manipulieren, wodurch die Notwendigkeit wächst, Verifikationsprozesse und Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken.

Zukunftsausblick

Insgesamt müssen Unternehmen proaktive, vielschichtige Sicherheitsstrategien entwickeln, um mit diesen ständig wachsenden Bedrohungen Schritt zu halten. KI wird dabei sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung eine zentrale Rolle spielen, und die Vernetzung von Systemen sowie die Nutzung neuer Technologien erhöhen die Komplexität der Cyberbedrohungen.

„KI wird sowohl für offensive als auch defensive Zwecke genutzt. In naher Zukunft erwarten wir keine völlig autonomen Angriffe, aber Fortschritte in dieser Richtung sind bereits sichtbar“, so Sabina Tushieva.

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