Update: Kundendaten geleakt Cyberangriff auf australische Fluggesellschaft Qantas

Aktualisiert am 17.10.2025 Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Im Juli 2025 haben sich Cyberkriminelle sich Zugang zu Daten von Millionen Qantas-Kunden verschafft und die Airline damit erpresst. Nach dem Ver­streichen einer Frist sollen sie die Informationen nun online gestellt haben.

Bei einem Cyberangriff wurden personenbezogene Daten von Qantas-Kunden gestohlen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Bei einem Cyberangriff wurden personenbezogene Daten von Qantas-Kunden gestohlen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Die australische Fluggesellschaft Qantas ist vor rund drei Monaten Opfer eines Cyberangriffs geworden. Hacker hätten sich Zugang zu wichtigen Daten von bis zu sechs Millionen Kundinnen und Kunden verschafft, darunter Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und Vielfliegernummern, teilte die Airline damals mit. Betroffen war demnach eine Plattform eines Drittanbieters. Qantas erklärte, dass in dem kompromittierten System aber keine Kre­ditkarten-, Finanz- oder Passdaten gespeichert waren.

Daten im Internet veröffentlicht

Laut Medienberichten hätten die Hacker nun Daten von bis zu 5,7 Millionen Kunden von Qantas online veröffentlicht. Die australische Airline teilte mit, Qantas sei eines von mehreren Unter­nehmen weltweit, deren Daten nach dem Angriff von Anfang Juli verbreitet worden seien. Die Kundeninformationen seien damals über die Plattform eines Drittanbieters gestohlen worden.

Die Fluggesellschaft hatte den Hackerangriff seinerzeit öffentlich gemacht und nach eigenen Angaben die betroffenen Kundinnen und Kunden über die Art der gestohlenen Personendaten informiert. Bei einem Gericht in Australien habe die Fluggesellschaft zudem eine Verfügung erwirkt, die jede Nutzung dieser Informationen verbiete.

Die Hackergruppe hatte mit der Veröffentlichung der Daten gedroht, sollte der betroffene Dritt­anbieter nicht eine bestimmte Geldsumme zahlen. Eine entsprechende Frist sei nun ver­stri­chen. Die Daten seien nicht nur im sogenannten Darknet veröffentlicht worden, sondern auch im allgemein zugänglichen Internet. Insgesamt hätten die Hacker bei dem Angriff im Juli rund 40 Unternehmen ins Visier genommen.

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