Baguettes als Lösegeld Bissiger Baguette-Liebhaber erpresst Schneider Electric

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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125.000 Dollar fordern Cyberkriminelle, die Daten von Schneider Electric gestohlen haben. Doch sie wollen das Lösegeld nicht in Form von Bitcoin, sondern verlangen Baguettes.

Die Hackergruppe Hellcat verlangte ein seltsames Lösegeld im Tausch gegen gestohlene Daten von Schneider Electric.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Die Hackergruppe Hellcat verlangte ein seltsames Lösegeld im Tausch gegen gestohlene Daten von Schneider Electric.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

40 Gigabyte an Daten wurden aus dem Jira-System des französischen Elektronikunternehmens Schneider Electric geklaut. Das behauptet zumindest die Hackergruppe Hellcat. Die Forderung der Kriminellen ist in einem X-Beitrag von Hackmanac, einem Anbieter von Lösungen für Bedrohungsanalysen und Dark-Web-Überwachung, zu sehen.

Im Gegenzug für die Löschung der Daten verlangt Hellcat 125.000 Dollar in Form von Baguettes. Sofern das Unternehmen den Datenschutzvorfall selbst veröffentlicht, würden die Hacker die Lösegeldforderung um 50 Prozent senken.

Hacker verhöhnt sein Opfer auf X

Am Wochenende des Cyberangriffs richtete ein Nutzer namens „grep“ einen provozierenden Post an Schneider Electric und deutete darin an, Daten des Unternehmens gestohlen zu haben.

Laut Bleepingcomputer habe sich grep mithilfe offengelegter Anmeldeinformationen Zugang zum Jira-Server von Schneider Electric verschafft. Danach hätte der Hacker mithilfe einer MiniOrange REST API über 400.000 Zeilen Benutzerdaten extrahiert. Darunter seien laut grep 75.000 eindeutige E-Mail-Adressen und vollständige Namen von Mitarbeitenden und Kunden von Schneider Electric gewesen.

Gegenüber Bleepingcomputer bestätigte Schneider Electric den Cyberangriff und kommentierte: „Schneider Electric untersucht einen Cybersicherheitsvorfall, bei dem es zu einem unbefugten Zugriff auf eine unserer internen Projekt-Tracking-Plattformen kam, die in einer isolierten Umgebung gehostet wird. Unser Global Incident Response Team wurde sofort mobilisiert, um auf den Vorfall zu reagieren. Die Produkte und Dienstleistungen von Schneider Electric sind davon nicht betroffen.“

Dies ist nicht der erste Cyberangriff auf den Konzern in diesem Jahr. Bereits am 17. Januar 2024 wurde Schneider Electric Opfer eines Ransomware-Angriffs.

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