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Palo Alto stellt SOAR-Plattform vor Das Sicherheits-Orchester

| Autor: Sylvia Lösel

Mehr Austausch und eine größere Plattform für sicherheitsrelevante Themen: der amerikanische Anbieter Palo Alto Networks ruft den XSOAR-Marktplatz für seine Cortex-Plattform ins Leben. Experten und Unternehmen sollen wechselseitig profitieren.

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Wissen teilen, Automatisierung fördern und den ROI beschleunigen: das sind die Ziele von Cortex XSOAR
Wissen teilen, Automatisierung fördern und den ROI beschleunigen: das sind die Ziele von Cortex XSOAR
(Bild: © sonyachny - stock.adobe.com)

Orchestrieren, automatisieren und reagieren – diese drei Grundsätze beinhalten SOAR- Plattformen (Security Orchestration, Automation and Response). Palo Alto öffnet seine Cortex-KI-Konsole nun sowohl für Experten als auch für Unternehmen. Während erstere ihr Knowhow und ihre Lösungen für Sicherheitsprobleme dort einstellen können, sorgt dieser Input bei letzteren für Lösungen bei Sicherheitsvorfällen und soll dazu beitragen, dass sich Investitionen in Sicherheit schneller auszahlen. Zudem können mit diesen vielfältigen Inhalten neue Anwendungen für Automatisierungsfälle schneller angegangen werden.

Zum Start sind Partner wie Code42, Google Chronicle, Illusive, Infosys, Recorded Future, RiskIQ, SafeBreach, Sixgill, Tufin und Wipro dabei, die Inhalte für mehr als 450 bestehende Anwendungsfälle liefern. Mit einem groß angelegten Hackathon will Palo Alto zudem für Leben auf der Plattform sorgen und vergibt Preise in Höhe von 60.000 US-Dollar.

„Die Zusammenarbeit der Cybersecurity-Community ist entscheidend für die Abwehr fortgeschrittener Angriffe. Wenn Unternehmen Best Practices, Tools und Verfahren austauschen, profitieren alle davon “, sagte Jon Oltsik, Senior Principal Analyst und Fellow bei der Enterprise Strategy Group (ESG). „SOAR-Systeme integrieren und automatisieren bereits wichtige Prozesse und Technologien..

Europachef Hentschel setzt auf Automatisierung und Beratung

„Wir wollen ein Höchstmaß an Automatisierung bieten, Informationen miteinander korrelieren, und dadurch Vorteile für den Kunden generieren“, erläutert Europachef Christian Hentschel die Pläne von Palo Alto. „Mittel- und langfristig sehen wir uns als SaaS-Anbieter“, führt er weiter aus. Eine logische Entwicklung, denn als Hentschel vor sechs Jahren beim Anbieter einstieg, lag der Anteil von verkaufter Hardware noch bei über 50 Prozent. Seitdem sinkt er kontinuierlich. Deshalb habe man im vergangenen Jahr MSP-Programme neu aufgesetzt, die sich sowohl an bestehende Partner, als auch an große Service Provider richten, beschreibt der Manager die Strategie. „Je mehr Partner in das Automatisierungsgeschäft einsteigen und im SOC zeigen können, welche Einsparungen möglich sind, desto wichtiger werden Partner, die diesen Benefit erklären können.“ Hentschel denkt dabei unter anderem an Consulting-Unternehmen, die darauf spezialisiert sind, Prozesse in Unternehmen zu optimieren.

Dennoch sind und bleiben auch die Distributoren für Palo Alto wichtig. „Westcon und Exclusive Networks leisten für uns wichtige Mehrwertdienste wie Trainings und den Wissenstransfer.“

Wer sich für den SOAR-Hackathon „Automation Rising 2020“ interessiert, kann sich hier anmelden: www.automationrising.devpost.com. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 29. September.

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Über den Autor

 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin