Absicherung der Daten und Prozesse des SQL Servers

Datenbank-Spiegelung, Replikation, CDP und Clustering für SQL Server

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Replikation mittels Log Shipping und Snapshots

Beim Protokollversand, dem Log Shipping, werden die Transaktionsprotokolle der Datenbank vom primären SQL Server auf weitere Systeme repliziert. Dies kann auch in einer Mehrfachbeziehung mit einem Sender und mehreren Empfängern geschehen.

Dadurch kann der Protokollversand auch zur Verteilung von Daten auf mehrere Systeme – wie etwa zum Lastausgleich oder dergleichen – herangezogen werden.

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Fällt der primäre Server aus, so muss der Administrator manuell auf einen der Spiegelserver umschalten.

Mittels Datenbank-Snapshot erfolgt ein sehr schneller Abzug der Daten. Das Snapshot wird auf dem gleichen Server hinterlegt und kann dann weiterbearbeitet werden.

Ursprünglich wurde dabei immer die vollständige Datenbank kopiert. Mittlerweile werden auch Deltaverfahren eingesetzt. Dadurch sind Snapshots unschlagbar schnell und benötigen nur wenig Platz auf der Platte.

Durchgängige Datensicherung

Continuous Data Protection (CDP) sichert die Daten fortlaufend auf ein Zielsystem, was einen unterbrechungsfreien Betrieb des SQL Servers ermöglicht. Im Fehlerfall steuert der Administrator die Umschaltung auf den Sicherungsserver. Die CDP-Funktionen gehören aber nicht zum Standardumfang des SQL-Servers, sondern sind nur in Verbindung mit dem Data Protection Manager von Microsoft verfügbar.

Ähnliche Sicherungsfunktionen für den SQL Server bieten auch Dritthersteller an, darunter Acronis, Double Take, Neverfail oder Marathon Everrun. Diese sorgen nicht nur für die Sicherung der Daten, sondern übernehmen teilweise auch die Umschaltung des SQL Servers auf den Sicherungsrechner.

In der Regel wird dies über eine Aktiv/Passiv-Absicherung realisiert. Hierbei erhalten die passiven Sicherungsserver ähnlich wie beim Protokoll-Versand eine Kopie der Daten. Ferner überwachen diese Systeme auch die Funktionsweise des primären SQL Servers.

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