Was man bei Data Loss Prevention beachten muss

Datenzugriff und -weitergabe mit DLP-Techniken absichern

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Alle potentiellen Angriffspunkte absichern

Die oberste Regel: Was einem Risiko ausgesetzt ist, muss gut geschützt werden. Nach dieser Maxime sollte jedes Unternehmen seine IT-Security-Maßnahmen aufbauen. Die Bewertung der Risiken und die Sicherheitsmaßnahmen zur Minderung der Risiken – etwa als Folge von Industriespionage oder Datenverlusten durch gestohlene Notebooks – sind die zentralen Kriterien für eine durchgängige, ganzheitliche Endpunkt-zu-Endpunkt-Sicherheit.

Websense versteht darunter Datensicherheit von A bis Z. Unternehmen benötigen dazu ein vollständig integriertes Sicherheitskonzept, das alle nur denkbaren Angriffspunkte, Schwachstellen und Lücken in den Bereichen Web Security, Messaging Security und Data Security berücksichtigt. Das beginnt beim Internetzugang, reicht über den E-Mail-Verkehr (einschließlich der damit transportierten Attachments) und bezieht auch alle auf internen Storage-Systemen und mobilen Speichermedien vorhandenen Daten ein.

In diesem Zusammenhang dürfen natürlich auch die rechtlichen Anforderungen an den Datenschutz nicht vergessen werden. Zu nennen sind branchenabhängige sowie allgemein gültige Richtlinien zu Compliance und Risikomanagement.

In vielen Branchen wie Banken, Versicherungen, Gesundheitswesen oder öffentliche Verwaltung müssen Unternehmen gesetzliche Vorgaben und Compliance-Regeln bei der Datenspeicherung und -weitergabe einhalten. Darüber hinaus gilt es, die neuesten Datenschutzgesetze und ebenso unternehmensspezifische Firmenregelungen und mit dem Betriebsrat getroffene Vereinbarungen einzuhalten. Compliance lässt sich nur dann sicherstellen, wenn Daten nach ihrer rechtlichen Relevanz für das Unternehmen an der geeigneten Stelle aufbewahrt werden.

Permanente Verkehrskontrolle

Die Einführung einer DLP-Lösung stellt Unternehmen zunächst vor eine organisatorische Herausforderung. Einen guten Leitfaden dafür liefern die folgenden grundlegenden Fragen:

  • Welche Daten müssen geschützt werden? Dazu werden die Daten mit einem “digitalen Fingerabdruck” gekennzeichnet.
  • Wer darf in welchen Geschäftsprozessen bestimmte Daten nutzen?
  • Wohin dürfen sensitive Daten – bei Bedarf zusätzlich verschlüsselt – sicher versandt werden?

Ganz wichtig: Die Sicherheitsmaßnahmen müssen so dosiert sein, dass sich die Mitarbeiter in ihren Alltagsaktivitäten nicht behindert fühlen. Denn eine DLP-Lösung greift immer ein, wenn als vertraulich charakterisierte Daten oder Dokumente das Unternehmen – auf welchem Kommunikationsweg auch immer – verlassen sollen. Hier darf es keine Ausnahme geben.

Wem das alles zu kompliziert erscheint, der kann sich dank der 30-Tage-Testversion von Websense DLP for Download ein eigenes Bild machen. Bestandteil des Downloads sind Video-Tutorials und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Assistenten helfen bei der Einrichtung von Compliance- sowie Datenschutzregeln.

Lior Arbel ist Managing Consultant DLP bei Websense.

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