Cyberthreats Report von Acronis Mehr Malware, aber weniger Ransomware in Deutschland

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Deutsche Unternehmen scheinen sich besser gegen Ransomware schützen zu können. Dies schließen die Experten von Acronis aus den Zahlen ihres diesjährigen Cyberthreats Reports. Allerdings haben die Cyberkriminellen sich darauf angepasst.

Die Zahl der Ransomware-Erkennungen ist laut Acronis im Jahr 2024 deutlich zurückgegangen: Im Januar 2024 wurden lediglich 896 Angriffe registriert, im Vergleich zu 4.387 im Januar 2023. (Bild:  valerybrozhinsky - stock.adobe.com)
Die Zahl der Ransomware-Erkennungen ist laut Acronis im Jahr 2024 deutlich zurückgegangen: Im Januar 2024 wurden lediglich 896 Angriffe registriert, im Vergleich zu 4.387 im Januar 2023.
(Bild: valerybrozhinsky - stock.adobe.com)

Wie aktuelle Zahlen von Acronis zeigen, war Malware im vergangenen Jahr die dominierende Bedrohung: Durchschnittlich 23,7 Prozent der Acronis-Kunden in Deutschland waren monatlich betroffen. Das sind fast doppelt so viele wie noch 2023 mit 12 Prozent. Dagegen verzeichneten Angriffe mittels Ransomware im Januar 2024 im Vergleich zu Dezember 2023 einen Rückgang um 80 Prozent. Und dieser Trend hielt das ganze Jahr über an: In jedem Monat im Jahr 2024 lagen die Ransomware-Erkennungen deutlich unter denen des gleichen Zeitraums im Vorjahr. Diese Zahlen gehen aus den Telemetriedaten des Datensicherungsexperten hervor, die er im „Cyberthreats Report“ zusammengefasst hat.

Cyberangreifer arbeiten verdeckter

Die Acronis Threat Unit (TRU) vermutet hinter dieser Veränderung in der Bedrohungslage eine Kombination aus verstärkten Abwehrmaßnahmen gegen Ransomware und einen strategischen Wandel aufseiten der Cyberangreifer. Denn diese scheinen vermehrt auf subtile, schwer erkennbare Angriffsmethoden zu setzen. Statt auffälliger Erpressungstaktiken würden Cyberkriminelle zunehmend auf versteckte Infektionswege, Info-Stealer und dateilose Angriffe setzen, die schwieriger zu erkennen und abzuwehren seien. Gleichzeitig könnten Angreifer zunehmend auf subtilere Taktiken wie Lieferketten-Kompromittierungen und Daten-Erpressung setzen, anstatt sich auf Malware zu fokussieren.

„Der deutliche Anstieg von Malware-Erkennungen bei gleichzeitiger Verlagerung der Angreiferstrategien weg von Ransomware zeigt: Cyberkriminalität wird leiser – aber keinesfalls harmloser“, erklärt Markus Fitz, DACH GM von Acronis. „Unternehmen und Nutzer sollten ihre Schutzmaßnahmen anpassen, regelmäßige Updates durchführen, mehrstufige Authentifizierung nutzen und verdächtige Aktivitäten frühzeitig erkennen. Die Bedrohungen entwickeln sich weiter – und Abwehrmaßnahmen müssen das auch.“

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