Dreiteiliger Schutzmechanismus für die Handy-Kommunikation Die No.1BC-Card macht Mobil-Telefonate abhörsicher
Geschäftsleute oder Staatsdiener, die mit sensiblen Daten arbeiten, können nun auch unterwegs abhörsicher VoIP- telefonieren. Ermöglichen soll das eine Karte im handelsüblichen Micro-SD-Format von Nr.1 Business-Communication (Nr1.BC).
Man muss nicht James Bond sein, um abhörsicher über das Handy telefonieren zu können. Was bisher nur einer Minderheit vorbehalten war, will nun der Hersteller No.1Business-Communication jedermann ermöglichen. Die Gespräche werden per Voice-over-IP vermittelt.
Benötigt wird dazu ein Smartphone mit freiem Steckplatz für die No1.BC-Card. Sie ist eine Kombination aus Smart-Card und einer Flash-Memory-Karte im handelsüblichen Micro-SD-Format. Darin ist ein Krypto-Chip integriert, der die Kriterien der Sicherheitsstufe EAL5+ erfüllt. Via Hybrid-Verschlüsselung werden zudem die Daten unter Beachtung der geltenden Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI-DSZ-CC-0348-2006) weitervermittelt.
Laut Hersteller bräuchte selbst die amerikanische Sicherheitsbehörde bei einer so genannten „Brute-Force-Attacke“ – also das Durchspielen aller möglichen Kombinationen – mehrere hundert Millionen Jahre, um das System zu knacken.
Dreistufiges Sicherheitssystem
Die No.1BC-Karte basiert auf einem dreistufigen Sicherheitssystem:
- Alle privaten Informationen, wie die persönliche Kontaktliste, sind auf einem geschützten Datenbank-Serer gespeichert. Zugriff hat nur, wer auch den privaten Schlüssel der No.1BC-Card besitzt.
- Gespräche werden über eine hybird-verschlüsselte Internet-Verbindung übertragen.
- Zu jeder Karte gehört eine einmalige elfstellige BC-Nummer. Damit kann der Nutzer sich eindeutig gegenüber seinem Gesprächspartner identifizieren. Sichere Anrufe können nur zwischen Benutzern getätigt werden, die ihre BC-Nummern ausgetauscht und in der Applikation als Kontakte hinterlegt haben.
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