Autohersteller, Banken und Yahoo lassen Federn

Die schlimmsten Hacks im Mai 2013

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Angriffe auf Unternehmen und Banken

Finanziell den Vogel abgeschossen haben im Mai Kriminelle, die sich in die Bezahlsysteme verschiedener arabischer Banken hacken konnten, darunter Rakbank und Bank of Muscat in Oman. Die offensichtlich sehr gut vernetzten Diebe konnten Daten für Prepaid-Kontokarten stehlen, die Limits der Karten entfernen und neue Zugangscodes dafür programmieren. Über Geldautomaten in Japan, Russland, Rumänien, Ägypten, Kolumbien, Großbritannien, Sri Lanka, Kanada und etlichen anderen Ländern erbeuteten sie dann insgesamt über 45 Millionen US-Dollar.

Chinesische Hacker hatten angeblich schon 2007 das britische Rüstungs- und Forschungsunternehmen QinetiQ infiltriert. Aufgeflogen ist der Hack erst im Mai 2013. Was in dieser langen Zeit an Informationen abfließen konnte, ist nicht bekannt geworden.

Erfolgreiche Hackerangriffe
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Der Hacker Ag3nt47 knackte die britische Webseite des umstrittenen Saatgutherstellers Monsanto per SQL-Injection. Während des Angriffs crashte die gesamte Datenbank, Ag3nt47 konnte aber einen Dump mit einem Großteil der Informationen der SQL-Datenbank veröffentlichen, darunter administrative Daten, E-Mails und Zugangsdaten.

Auch Groupon Taiwan wurde im Mai gehackt. Die Angreifer konnten dabei Benutzernamen und Passwörter von über 4,1 Millionen registrierten Benutzern stehlen. Zumindest Kreditkarteninformationen sind laut Groupon Taiwan nicht erbeutet worden. Ob das die betroffenen User allerdings so wirklich beruhigt ist fraglich.

Schwerwiegende Folgen kann auch der Hack der Webseite des Open Source CMS Drupal haben. Hacker verschafften sich über eine Schwachstelle der Webseite Zugang zu den Userdaten. Passwörter von über einer Million Drupal-Accounts mussten daraufhin zurückgesetzt werden. Sollten die User dieselben Zugangsdaten für ihr eigenes CMS verwenden, könnte das böse enden.

Ergänzendes zum Thema
Erfolgreiche Hackerangriffe der letzten Jahre im Überblick

Jedes Jahr gibt es mehr Angriffe auf Netzwerke und Server von Unternehmen, Banken und Behörden, bei denen Hacktivisten und Kriminelle oft Hunderttausende Namen, Adressen, Passwörter und Kreditkartendaten oder gleich Millionen Euro stehlen können aber wir erfahren viel zu selten davon.

Zusammen mit dem deutschen Security-Anbieter und Hersteller von IT-Sicherheitslösungen QGroup zeigen wir, was bei den schlimmsten Hacker-Angriffen der letzten beiden Jahre passiert ist.

Wenn Sie genau verfolgen wollen, welche erfolgreichen Hackerangriffe es 2011 und 2012 gab und und wie sich die Lage 2013 entwickelt, dann schauen Sie in unsere Bildergalerie "Erfolgreiche Hackerangriffe" rein.

Jeden größeren Fall eines Hacks oder eines Datendiebstahls, finden Sie dort in Form einer stilvollen Todesanzeige gestaltet und in den meisten Fällen um interessante und wissenswerte Details ergänzt.

Wenn Sie die Todesanzeigen gerne in gedruckter Form haben wollen, können Sie diese als Broschüre bei der QGroup kostenlos bestellen.

Der zahlenmäßig größte Datendiebstahl gelang Unbekannten beim Angriff auf die Server von Yahoo. Nachdem unautorisierte Zugriffe auf die Server mit den Benutzerdaten von ca. 22 Millionen Yahoo-Usern auffielen, mussten all diese Nutzer daraufhin ihre Passwörter ändern.

Ob tatsächlich Daten gestohlen wurden und wenn ja welche und wie viele, gab das Unternehmen nicht preis. Es steht aber jedem frei, seiner Phantasie freien Lauf zu lassen.

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