Der Longhorn Server im Dauereinsatz – ein Einsatz ohne Unterbrechungen?

Die Sicherungskonzepte des Microsoft Windows Server 2008 im Detail

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Schlank macht sicher

Um die Anzahl der Patches und nötigen Systemänderungen zu reduzieren, hat Microsoft den Umfang des Codes im Server Core reduziert. Durch das Entfernen des .NET-Frameworks, der GUI-Komponenten und manch anderer Teile des Servers ergibt sich ein schlankerer Core-Server. Diese Schlankheit erfordert auch weniger Patches und reduziert gleichzeitig die Angriffsfläche.

Bezüglich des Festplattenspeichers unterstützen die Microsoft Betriebssysteme auch externen Netzwerkspeicher. Ein iSCSI-Initiator, mit dem Speichersysteme direkt in die Windows Umgebung integriert werden können, ist Bestandteil des Windows Servers 2008. Zudem hat Microsoft einen eigenen Storage Server im Programm, kann aber auch mit Speichersystemen anderer Hersteller zusammenarbeiten.

Microsoft selbst bringt zum schnellen Speichern großer Datenmengen seine eigene Snapshot-Technik mit, mit der innerhalb von wenigen Sekunden größte Datenbereiche gesichert werden können. Unterstützt durch Snapshoting kann beispielsweise eine komplette Datenbank in wenigen Sekunden auf eine zweites Medium übertragen worden. Auf dieses greifen dann die traditionellen Backuptechniken zu und sichern die Inhalte auf Bänder. Der Restore der Snapshots ist in kurzer Zeit und ohne große Unterbrechung machbar.

Ferner hat Microsoft mit dem Data Protection Manager ein CDP-Sicherungstool im Angebot. Dieses ist in der Lage, die Datenbestände der wichtigsten Microsoft Server, wie etwa SQL Server, Dateiserver oder Exchange-Server, unterbrechungsfrei zu sichern und so immerwährenden Betrieb zu ermöglichen. Die Wiederherstellung gelöschter Dateien ist hierbei direkt durch den Benutzer machbar und erfordert keine Eingriffe der Administratoren.

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