Positive Nebenwirkungen aufs Gesundheitswesen

Die Smart Card – Datenschutz und Zutrittskontrolle im Krankenhaus

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Vorteile der Smart Card gegenüber Magnetstreifenkarten

Magnetstreifenkarten sind günstig in der Produktion, können aber bei der Wartung eine Kostenfalle sein. Die Magnetstreifenkarte kommt bei der Authentifizierung in Kontakt mit dem Lesegerät. Dabei gelangt der Schmutz auf der Karte unweigerlich in das Lesegerät und auf die Kontaktstifte.

Die Karten sind außerdem anfällig gegenüber magnetischen Störungen und verschleißintensiv: Durch das ständige Durchziehen der Karten im Leser leidet die Qualität des Magnetstreifens, der unweigerlich früher oder später ausfällt. Auch in der Datenkapazität ist dieser Kartentyp im Vergleich zu Smart Cards, von denen einige inzwischen einen Speicher von bis zu 164 Kbit besitzen, eingeschränkt.

Doch der wohl größte Nachteil ist der geringe Fälschungsschutz. An beinahe jeder Straßenecke können Sie Magnetkartenleser kaufen, mit denen Sie die Daten auf den Karten auslesen und davon beliebig viele Kopien anfertigen können.

Natürlich stellen die Kosten für die Aufrüstung zu kontaktlosen Smart Cards eine nicht zu unterschätzende Hürde für manche Krankenhäuser dar, bei denen das Management entscheiden muss, ob es die Zutrittskontrolle auf den neuesten Stand bringt oder 30 weitere Patientenbetten bereitstellt. Aber kann man effektive Infektionsbekämpfung oder die Sicherheit in der Kinderstation in einfachen Zahlen ausdrücken?

Fazit

Wenn man Kosten und Vorteile von kontaktloser Smart-Card-Technik einander gegenüberstellt wird deutlich, welch hohen Mehrwert diese Technik dem Gesundheitswesen bieten kann. Sie spart Zeit und Geld, schützt sensible Patienten- und Mitarbeiterdaten sowie andere vertrauliche Informationen vor unbefugten Zugriff. Kontaktlose Smart Cards sind sicher und mobil. Sie entwickeln sich mehr und mehr zu einem wertvollen Werkzeug, das sowohl physische Sicherheit gewährleistet als auch kritische elektronische Informationen vor unbefugtem Zugriff schützt.

Holly Sacks ist Senior Vice President von HID-Global und in den Bereichen Marketing und Unternehmensstrategie tätig.

Holly Sacks ist Senior Vice President von HID-Global und in den Bereichen Marketing und Unternehmensstrategie tätig.

Als Anbieter von Identitätslösungen ist HID Global in vielen Bereichen tätig, darunter in der physischen und logischen Zutrittskontrolle, Kartenpersonalisierung, eGovernment, bargeldose Zahlungen und Industrie & Logistik. Die HID Global GmbH ist auf der Infosecurity Europe 2010 vertreten, die von Dienstag bis Donnerstag, 27. bis 29. April im Londoner Earl’s Court stattfindet.

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