Positive Nebenwirkungen aufs Gesundheitswesen

Die Smart Card – Datenschutz und Zutrittskontrolle im Krankenhaus

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Zutrittskontrolle mit positiven Nebenwirkungen

Mithilfe der Smart Card kann man nicht einfach nur Bereiche bzw. Stationen absichern, auf Grundlage von Zertifikaten und Verschlüsselung können mehrere Zutrittsebenen für bestimmte Mitarbeiter geschaffen werden. So erhält beispielsweise ein Chirurg Zutritt zum OP, während der Oberarzt alle Stationen im Krankenhaus betreten darf.

Ein positiver Nebeneffekt der Smart-Card-Technik ist die Infektionsbekämpfung. Wir alle kennen die Spender mit antibakteriellem Handreiniger, die inzwischen an den Zugängen zu jeder Station stehen – und auch die Informationsblätter der Regierung zur Schweinegrippe waren nicht zu übersehen.

Kontaktlose Smart Cards, die berührungslos vor ein Lesegerät gehalten werden, spielen eine wichtige Rolle, um die Ausbreitung von Infektionskrankheiten einzugrenzen. Denn wenn Ihre Zutrittskarte das Lesegerät nicht berührt, kann sie auch keine Keime übertragen.

Nehmen wir als Beispiel die Morgenvisite des Oberarztes. In nur wenigen Stunden hat der Arzt Kontakt mit etwa 20 Patienten auf fünf unterschiedlichen Stationen, muss mehrere Bereiche betreten und auf zahlreiche Computersysteme zugreifen. Bei so vielen Kontaktpunkten wird deutlich, wie schnell sich Infektionen ausbreiten können.

Datenzugriffe per Smart Card reglementieren und kontrollieren

Ärzte und Angestellte können mit ihren Smart Cards über das Netzwerk auf vertrauliche Patientendaten zugreifen. Mit der Smart Card werden die Patientendaten einerseits vor unerlaubten Zugriffen geschützt, andererseits sinkt der Zeitaufwand zum Abruf dieser Daten. Die Zeit, die der Arzt normalerweise bei der Eingabe von Benutzername und Passwort verschwendet, kann er anderweitig nutzen. Zudem können sich die Patienten sicher sein, dass ihre Daten gemäß aktueller Datenschutz-Bestimmungen gespeichert und abgerufen werden.

Bei diesen Vorteilen scheint der Einsatz von kontaktloser Smart-Card-Technik über alle Zweifel erhaben zu sein. Doch einige Krankenhäuser nutzen bis heute die einfachste Art der Zutrittskontrolle: die Magnetstreifenkarte, bei der Daten magnetisch auf der Rückseite der Karte gespeichert werden.

Seite 3: Vorteile der Smart Card gegenüber Magnetstreifenkarten

(ID:2044130)