DigiCert State of Digital Trust 2024 Umfrage zu digitalem Vertrauen zeigt digitale Kluft

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Digital-Trust-Strategien sind für alle Unternehmen von entscheidender Bedeutung, wobei es eine digitale Kluft zwischen Vorreitern und Nachzüglern gibt. Das zeigen die Ergebnisse der „2024 State of Digital Trust Survey“ von DigiCert. Das Unternehmen hat in der aktuellen Umfrage den Stellenwert digitalen Vertrauens für Unternehmen untersucht.

Die Studie „State of Digital Trust 2024“ zeigt eine große digitale Kluft zwischen Vorreitern und Nachzüglern auf und ermittelt große Unterschiede bei Geschäftserfolg und Kundenbindung von Unternehmen.(Bild:  ra2 studio - stock.adobe.com)
Die Studie „State of Digital Trust 2024“ zeigt eine große digitale Kluft zwischen Vorreitern und Nachzüglern auf und ermittelt große Unterschiede bei Geschäftserfolg und Kundenbindung von Unternehmen.
(Bild: ra2 studio - stock.adobe.com)

Unterschiede zwischen Vorreitern und Nachzüglern beim Thema Digital Trust zeigen sich an mehreren Punkten und lassen aussagekräftige Best-Practice-Folgerungen zu. Das obere Drittel der Digital-Trust-Vorreiter profitiert von höheren Einnahmen, besseren Digitalinnovationen und gesteigerter Mitarbeiterproduktivität. Diese Gruppe konnte effektiver auf Ausfälle und Zwischenfälle reagieren, die Vorbereitung auf Post-Quantum-Kryptografie war weiter vorangeschritten und Vorteile beim Einsatz von IoT-Technologien schneller realisierbar.

In genau diesen Kategorien schnitt das untere Drittel der „Nachzügler" dagegen deutlich schlechter ab, und die Vorteile digitaler Innovationen konnten weniger genutzt werden. Bei den führenden Unternehmen erfolgte die Zertifikat­ausgabe im Regelfall zentral, E-Mail-Authentifizierungs- und Verschlüsselungstechnologien (S/MIME) wurden allgemein ebenso eingesetzt wie ausgereiftere Verfahren für das Digital Trust Management.

Die DigiCert-Umfrage ermittelt anhand unterschiedlicher Digital-Trust-Kategorien, wie gut die befragten Unternehmen aufgestellt sind und ordnet sie entsprechend den Gruppen „Vorreiter, Mittelfeld und Nachzügler“ zu. Vergleicht man die Ergebnisse dieser Gruppen, zeigen sich deutliche Unterschiede. So haben „Vorreiter“ deutlich weniger Probleme mit ihren Kernsystemen (keine Systemausfälle, wenige Datenschutzverletzungen sowie keine Probleme bei der Einhaltung von Vorschriften oder rechtlichen Anforderungen) und keine Probleme bei der Einhaltung von IoT-Vorschriften. Dagegen konstatieren die Hälfte der „Nachzügler“, dass es hier Schwierigkeiten gibt. Bei der „Leader“-Gruppe gibt es zudem erheblich weniger Probleme aufgrund von Software-Fehlern oder -Pannen. Bei der Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften (oder Anforderungen an die Software-Lieferkette) verzeichnete beispielsweise kein einziger Vorreiter eigene Probleme — verglichen mit 23 Prozent (bzw. 77 Prozent) der Nachzügler.

„Die Gefahrenlage nimmt weiter zu, so dass sich auch die Abstände zwischen Unternehmen vergrößern, die beim digitalen Vertrauen eine führende Rolle einnehmen oder eben zurückfallen“, sagte Jason Sabin, CTO bei DigiCert. „Organisationen können gut einschätzen, ob sie zur Leader-Gruppe oder zu den Nachzüglern gehören. Aufgrund eines falschen Sicherheitsgefühls unterschätzen dagegen gerade Unternehmen im Mittelfeld häufig den Handlungsbedarf im eigenen Hause.“

„Unternehmen werden zu Champions beim digitalen Vertrauen, wenn sie die dafür erforderlichen Strukturen, Prozesse und Aktivitäten klar verstehen und aktiv umsetzen“, bemerkte Jennifer Glenn, Forschungsdirektorin, Security and Trust Group, IDC. „Dazu zählt, mit veränderten Industriestandards Schritt zu halten, die Einhaltung regulatorischer Anforderungen in jedem Land zu gewährleisten, den Lebenszyklus von Digital-Trust-Technologien zu begleiten und das Vertrauen in digitale Ökosysteme auszuweiten. Unternehmen, die ihre Bemühungen auf digitales Vertrauen konzentrieren — und als strategischen Faktor für den langfristigen Geschäftserfolg des Unternehmens erkennen — profitieren in erheblichem Maße aufgrund von zuverlässigen Betriebszeiten, niedrigeren Risiken durch Datenkompromittierung und größerem Nutzervertrauen.“

Über die Studie: Die weltweite Studie „State of Digital Trust 2024“ wurde vom Marktforschungsunternehmen Eleven Research im Auftrag von DigiCert durchgeführt. Dabei wurden 300 Führungskräfte und Geschäftsführer aus den Geschäftsbereichen IT, Informationssicherheit und DevOps in Firmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitern in Europa, and Asien und Nordamerika befragt.

(ID:49929784)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zur IT-Sicherheit

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung