Datenschutztag 2025 Das sind Ihre Rechte bei der Verarbeitung Ihrer Daten

Von Melanie Staudacher 2 min Lesedauer

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Heute ist der Europäische Datenschutztag. Dieser Tag dient der Sensibilisierung von Verbrauchern hinsichtlich der Verarbeitung und des Schutzes Ihrer personenbezogenen Daten. Diese Rechte können Sie einfordern, wenn ein Unternehmen Ihre Daten erhebt und verarbeitet.

Der Datenschutztag soll auf die Bedeutung des Datenschutzes sowie die Rechte von Verbrauchern aufmerksam machen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Der Datenschutztag soll auf die Bedeutung des Datenschutzes sowie die Rechte von Verbrauchern aufmerksam machen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Mit jedem Jahr wächst das Ausmaß der elektronischen Datenverarbeitung weltweit. Aus diesem Grund findet seit 2007 jedes Jahr am 28. Januar der Europäische Datenschutztag statt. Denn damit sollen Verbraucher und Internetnutzer für den Schutz der eigenen Daten sensibilisiert werden. Grundlage des „Privacy Days“ ist die „Datenschutzkonvention 108“ des Europarates. Auch, ihre Rechte in Bezug auf die Verarbeitung ihrer Daten sind Thema.

Das sind Ihre Rechte beim Datenschutz

Personen, deren Daten von Unternehmen verarbeitet werden, haben umfangreiche Rechte, die sich zum Großteil aus der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ergeben.

  • 1. Recht auf Widerruf, Artikel 7, Absatz 3 der DSGVO: „Die betroffene Person hat das Recht, ihre Einwilligung [zur Datenverarbeitung] jederzeit zu widerrufen.“
  • 2. Recht auf Information, Artikel 13 und 14 der DSGVO: Unternehmen müssen die Personen informieren, wenn sie deren Daten erheben oder verarbeiten.
  • 3. Recht auf Auskunft, Artikel 15 der DSGVO: Sie können eine Kopie der personenbezogenen Daten, die über Sie erhoben wurden, anfordern. Die Auskunft muss unter anderem enthalten, wofür die Daten genutzt und an wen sie weitergegeben werden.
  • 4. Recht auf Berichtigung, Artikel 16 der DSGVO: Sie haben jederzeit das Recht, falsche oder unvollständige personenbezogene Daten korrigieren zu lassen.
  • 5. Recht auf Lösung, Artikel 17 der DSGVO: Die Erheber müssen personenbezogene Daten löschen, wenn die betroffene Person ihre Einwilligung widerruft, die Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden oder sie für den ursprünglichen Zweck ihrer Verarbeitung nicht mehr benötigt werden.
  • 6. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, Artikel 18 der DSGVO: Sie können die Verarbeitung Ihrer Daten einschränken lassen, wenn Sie die Richtigkeit der Daten bestreiten, deren Verarbeitung unrechtmäßig ist oder das verarbeitende Unternehmen diese nicht mehr benötigt.
  • 7. Recht auf Datenübertragbarkeit, Artikel 20 der DSGVO: Personen, deren Daten erhoben wurden, haben das Recht, diese in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, zum Beispiel als CSV-Datei. Dies ist relevant, wenn die Datenvereinbarung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.
  • 8. Widerspruchsrecht, Artikel 21 der DSGVO: Sie können der Verarbeitung Ihrer Daten widersprechen, wenn diese auf berechtigtem Interesse basiert oder die Daten für Direktwerbung verwendet werden.
  • 9. Recht auf Beschwerde, Artikel 77 der DSGVO: Sind Sie der Meinung, dass eines Ihrer Rechte verletzt wurde, können Sie sich bei der Datenschutzbehörde beschweren. In Deutschland sind die jeweiligen Landesdatenschutzbehörden dafür zuständig.

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