Suchen

Stonesoft präsentiert virtuelle Security-Appliance für VMware Firewall, VPN und Intrusion Prevention für virtuelle Netzwerk-Umgebungen

| Redakteur: Stephan Augsten

Der Security-Spezialist Stonesoft stellt erstmals eine Stonegate Firewall/VPN-Appliance für virtuelle VMware-Umgebungen vor, noch in diesem Jahr soll eine virtuelle IPS-Appliance folgen. Damit reiht sich der Anbieter integrierter Lösungen für Netzwerk-Sicherheit und Business Continuity ins Technology Alliance Partner Program von VMware ein.

Firma zum Thema

Brückenschlag: Security-Lösungen von Stonesoft verbinden virtuelle und physikalische Umgebungen.
Brückenschlag: Security-Lösungen von Stonesoft verbinden virtuelle und physikalische Umgebungen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Virtualisierung wird immer attraktiver – vor allem für große Unternehmen, die viele Anwendungen und Server betreiben. So rechnen Marktanalysten wie die Gartner Group von 2007 bis 2009 mit einer Verdreifachung der Zahl virtueller Maschinen.

Für virtuelle Umgebungen sprechen vor allem Kostenaspekte: Unternehmen können durch die Integration mehrerer virtueller Server auf einer Appliance Server-Stellfläche und Energiekosten sparen. Außerdem weist ein automatisches Load-Balancing zeitweise ausgelasteten Servern mehr Kapazitäten zu.

Auch Hermann Klein, Country Manager DACH bei Stonesoft, ist vom Nutzen der Virtualisierung überzeugt: „Wir sind stolz darauf unseren Kunden die Möglichkeit zu bieten, Stonegate-Produkte in den virtuellen VMware-Umgebungen zu testen und einzusetzen“.

Sicherheit für bestehende und neue VMware-Kunden

Damit spricht das Unternehmen einerseits Unternehmen an, die über den Einsatz von VMware-Produkten nachdenken. Klaus Majewski, Product Marketing Manager von Stonesoft, unterstreicht aber auch den Nutzen für langjährige VMware-Kunden: „Bei der Planung virtueller Umgebungen wurde der Security-Aspekt ganz gern außer Acht gelassen“.

So könnten Server- und Anwendungs-Interaktionen innerhalb einer virtuellen Umgebung nicht verfolgt werden. Gleichzeitig würden die Grenzen zwischen virtuellen, logischen und physikalischen Netzwerken zunehmend verschwimmen, da die Virtualisierung immer mehr Unternehmenbereiche mit einbezieht.

Fusion virtueller und physikalischer Umgebungen

Nun will Stonesoft eine Brücke zwischen der physikalischen und virtuellen Netzwerk-Welt schlagen: Mithilfe des Stonesoft Management Center (SMC) können Unternehmen sowohl logische als auch virtuelle Appliances des Security-Anbieters zentral steuern und Sicherheitsrichtlinien in beiden Umgebungen umsetzen.

Die virtuelle Stonegate Firewall/VPN-Appliance funktioniert wie ihr physikalisches Pendant: Sie schützt die Server im virtuellen Netzwerk, wehrt Attacken ab und sichert die Datenkommunikation mit mehreren parallelen VPNs (Virtual Private Networks).

Die Lösung soll sich einerseits für große Unternehmen eignen. Andererseits addressiert Stonesoft Managed Service Provider (MSPs), die mehrere Kunden betreuen und verschiedene Firewall-Cluster sowie IPS-Anwendungen einsetzen. Statt mehrere Umgebungen mit zahlreichen Servern einzurichten, könnten MSPs die Verwaltung nunmehr von einem Rechner aus steuern.

Enge Zusammenarbeit mit VMware

Um besser mit VMware kooperieren zu können, ist Stonesoft vor kurzem dem Technology Alliance Partner Program des Virtualisierungs-Anbieters beigetreten. Noch in diesem Jahr will der Security-Hersteller sein Produktportfolio um eine virtuelle IPS-Appliance (Intrusion Prevention System) erweitern.

Wir haben uns aus aktuellem Anlass mit dem CISSP (Certified Information Systems Security Professional) Klaus Majewski über das Thema Security Virtualization unterhalten. Das Interview lesen Sie in Kürze auf Security-Insider.de.

(ID:2011085)